Erfolgreiche Deutsch-Abschlüsse trotz unsicherer Bleibeperspektive

16 Menschen aus Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan und Georgien, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen sind, haben an der Volkshochschule Duisburg erfolgreich Deutschkurse absolviert. Möglich wurde dies durch das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt „Deutsch lernen für den beruflichen Alltag für Migranten mit unterschiedlichen Aufenthaltstiteln“.

Diejenigen, die noch im Asylverfahren sind, haben keinen Anspruch auf Integrationskurse, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert werden. Ohne Deutschkenntnisse haben sie auch nur geringe Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Sieben der Teilnehmer haben beim offiziellen Deutschtest für Zuwanderer Sprachkenntnisse auf dem Sprachniveau A2 nachgewiesen, neun haben sogar die höhere Stufe B1 bestanden. Viele Teilnehmer erhoffen sich die Möglichkeit, weiter Deutsch zu lernen beziehungswiese einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu erhalten und sich so den eigenen Verbleib in Deutschland zu sichern.

Der kommissarische Volkshochschuldirektor Volker Heckner hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihren Abschlüssen gratuliert und ihnen auf ihrem weiteren Weg Glück gewünscht. Er hat sich insbesondere auch bei den beiden Lehrerinnen bedankt, die sich weit über die Arbeitszeit hinaus um die Gruppe gekümmert haben: „Mir wurde berichtet, dass sie gemeinsam mit den Teilnehmern Rundgängen durch die Stadt gemacht und dabei lebensnahen Deutschunterricht durchgeführt haben. Dafür gebührt Ihnen ein besonderer Dank.“

Die erfolgreichen Deutsch-Absolventen freuen sich mit dem kommissarischen Volkshochschuldirektor Volker Heckner und den engagierten Lehrerinnen über ihre Zertifikate