Schauspiel
Hauptmenue

 ©  Ole-Christian Heyer

Regie
Ariana Kareev

Es spielt
Sina Ebell

Schauspiel

Iphigenia

von Gary Owen
Deutsch von Judith Humer

Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

"Das ist meine Wohnung, an der Ecke. Meine Oma erinnert sich, als sie noch ein Laden war - so war es fast in jedem Haus im Block. Oma liebt es über die Welt zu motzen, was aus ihr geworden ist. Natürlich, wenn sie darüber motzt, was aus der Welt geworden ist, ist das worüber sie wirklich motzt - ich. Mein Leben. Weil: ich lebe mein Leben mit einer Million Kilometer pro Stunde, mach was ich will, wann ich will, und - mein einziger Weg durch die Woche zu kommen ist ein Zyklus von Katern!"

Gary Owens intensiver Monolog ist eine freie Bearbeitung des griechischen Mythos über das Opfer einer Einzelnen für ein vermeintlich größeres Ganzes. Er erzählt die Geschichte von Iphy nicht als Prinzessinnendrama, sondern am Rand der Gesellschaft in einer von Alkohol und Arbeitslosigkeit, Armut und Aggression geprägten Welt. Es gibt keine Guckkastenbühne. Der ganze Raum wird bespielt und das Publikum nimmt auf Bierkästen mit Sitzkissen Platz.

Presse

"Sina Ebell zeichnet diese rotzig-freche junge Frau, der man anfangs nicht auf der Straße begegnen möchte, ehrlich und berührend. Betroffene Stille, dann langer Beifall."_WAZ

"Für das Gelingen eines großartigen, spannenden Theaterabends ist die furiose Performance von Sina Ebell verantwortlich. Rotzig und frech macht sie das Publikum an, wütend haut sie mit Trommelstöcken auf dem an der Kopfseite des Raumes platzierten Schlagzeug herum, aggressiv und sozial unangepasst wettert sie über ihre Mitbürger, denen es nur minimal besser geht als ihr - aber sie zeigt auch die weiche, sehnsuchtsvolle Seite ihrer Figur, ihre Verwundbarkeit, ihre Träume."_theater pur

Foto: Ole-Christian Heyer

Ort: Theater Duisburg, FOYER III

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