Oper
Hauptmenue

(c)Hans Jörg Michel

Musikalische Leitung
Benjamin Reiners

Inszenierung
Axel Köhler

Bühne und Kostüme
Frank Philipp Schlößmann

Chorleitung
Patrick Francis Chestnut

Choreographie
Mirko Mahr

Dramaturgie
Hella Bartnig

Chor
Chor der Deutschen Oper am Rhein

Orchester
Duisburger Philharmoniker

Oper

Die Fledermaus

Johann Strauss (Sohn)

Komische Operette in drei Akten
Text von Richard Genée nach der Komödie "Le Réveillon" von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner

Dauer: ca. 3 ¼ Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 12 Jahren

"Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist", das klingt wie ein Stoßseufzer passend zum Wiener Börsenkrach, der 1873 ganz Europa erschüttert hatte. Doch mit der Uraufführung von Johann Strauß' (1825 -1899) "Die Fledermaus" knapp ein Jahr später war nicht an ein gemeinschaftliches Wundenlecken gedacht, sondern an einen Kassenschlager für das noch junge und keineswegs mühelos auf die Beine kommende Genre der Wiener Operette. Zielscheibe der eigentlich bösartigen Intrige ist der honorable Herr von Eisenstein. Er muss für acht Tage wegen ungebührlichen Betragens ins Gefängnis. Sein Hausfreund rät ihm, es vorab noch einmal richtig krachen zu lassen, und nimmt ihn mit auf das Fest des Prinzen Orlofsky. Dort will er sich an Eisenstein für eine vergangene Schmähung rächen. Der ganze Spaß endet hinter Gefängnismauern, wo alle Hochstapelei und selbst ein handfester Justizirrtum zu einem Happy End führen.

Axel Köhler und Frank Philipp Schlößmann haben dem Operettenklassiker eine zuträgliche Frischekur verordnet und dem Operettenunsinn stattgegeben, der sich laut Karl Krauss "von selbst versteht und nicht die Reaktion der Vernunft herausfordert".

Foto: Hans Jörg Michel

Ort: Theater Duisburg, Großes Haus

31.12.2019 - 19:00 Uhr

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