Schauspiel
Hauptmenue

Bestie Mensch | © Marianne Menke

Regie
Sebastian Kautz

Musik
Gero John

Bühne
Sebastian Kautz, Melanie Kuhl

Puppenbau und Kostüme
Melanie Kuhl

Maskenbau
Sebastian Kautz

Es spielen
Gero John, Sebastian Kautz

Theater Duisburg in Koproduktion mit Bühne Cipolla, Metropol Ensemble, bremer shakespeare company und Kulturzentrum Lagerhaus

Schauspiel

Bestie Mensch

nach Émile Zola

Dauer: ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

Auch wenn man noch bessere Maschinen erfindet, wilde Tiere wird es immer geben. Der Eisenbahner Roubaud, seine Frau Severine und ihr Geliebter Jacques Lantier geraten bei ihrem verzweifelten Kampf um ein bisschen privates Glück und soziale Anerkennung in einen Strudel aus Leidenschaft, Eifersucht und Raserei und schrecken selbst vor Mord nicht zurück.

In seinem 1890 erschienenen Kriminalroman "La Bête Humaine" (Das Tier im Menschen) beschreibt der große französische Schriftsteller Émile Zola in seiner aufrüttelnden, bildgewaltigen Sprache ein beklemmend aktuelles Phänomen: den Mangel an Empathie und die zunehmende soziale Kälte in der Gesellschaft.

Presse

Die Geschichte von Liebe, Eifersucht und Mord erzählt Kautz mit zahlreichen inszenatorischen Kniffen, die er teils sogar mit einer gehörigen Portion Humor würzt. Das atmosphärische, ständig im Wandel befindliche Bühnenbild und die expressiven Figuren von Melanie Kuhl tun ihr Übriges und lassen eine so vielseitige wie andersartige Welt entstehen, in die man sich gerne hinein begibt._ Bremer Kreiszeitung

Dass Kautz und John sich keine seichten Stoffe aussuchen, versteht sich, sofern man sie einmal auf der Bühne erleben durfte, fast von selbst. Die beiden hochkarätigen und sich aufs Feinste ergänzenden Künstler suchen die tiefe Auseinandersetzung._Lingener Tagespost

Opulenz und Expressivität dieser Produktion demonstrieren eindrucksvoll, was mit den Mitteln des Figurentheaters möglich ist. Besonders dicht gestaltet Kautz Lantiers Monologe über seine Lokomotive. Plötzlich hört man Mitgefühl und Hingabe - für eine Maschine, die damals für Spitzentechnologie stand wie heute die digitale Revolution. Viel Beifall für den von Cellist und Keyboarder Gero John einfallsreich kommentierten Sebastian Kautz._WAZ

Expressives und poetisches Figurentheater und bildhaft-berührende Livemusik, verbunden zu einem atmosphärisch dichten Schauspiel. Eine fast surreal anmutende Welt, in die das Publikum wie in einen Fiebertraum hineingezogen wurde._Hanauer Anzeiger

Foto: Marianne Menke

Ort: Theater Duisburg, FOYER III

16.01.2019 - 19:30 Uhr

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