Schauspiel
Hauptmenue

© Volker Rost

Regie
Veronika Maruhn

Musik
Ursula Wawroschek

Es spielen
Ursula Wawroschek; Kai Bettermann

Schauspiel

Being Freddie Mercury

Ein poetischer Trip in einen Mythos von Kai Bettermann

Dauer: ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

Who wants to live forever? Am 23. November 1991 unterrichtete Freddie Mercury die Öffentlichkeit mit einer vorbereiteten schriftlichen Erklärung, dass er an AIDS erkrankt sei. Am nächsten Morgen fiel er in ein Koma und starb abends in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensington im Alter von 45 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. 25 Jahre später lässt Kai Bettermann die britische Pop-Legende wieder auferstehen.

"Being Freddie Mercury" ist eine Collage aus Liedern, Texten und Musik rund um den unvergessenen Leadsänger der Rockband Queen, der am 5. September 1946 als Farrokh Bulsara in Sansibar-Stadt, dem heutigen Tansania geboren wurde und 1975 mit der Single "Bohemian Rhapsody" den Grundstein für eine Weltkarriere legte.

Presse

80 Minuten wandelt Bettermann souverän und stilsicher, mit viel Gefühl und reichlich Ironie auf dem schmalen Grat zwischen Pop-Parodie und millimetergenau inszenierter Ehrerbietung an den extrem facettenreichen dekadenten Derwisch Mercury. Das kann - natürlich - nur gelingen, weil die musikalische Metamorphose vom oft brachialen Queen-Bombast zur kammerspieltauglichen Akustik hervorragend gelöst wird. Bettermann versucht erst gar nicht, Mercurys mondän-manieristisches Organ zu imitieren. Zum Glück, seine stimmlichen Qualitäten bestechen auch so. Ursula Wawroschek bringt die berühmten Balladen ohne falsches Pathos, elegant und virtuos auf dem Piano und am Cello über die Rampe. Schöner kann man die Geschichte des Pop-Helden wohl kaum in einem derart minimalistischen Rahmen erzählen._ Aachener Zeitung

Bettermann spielt virtuos und witzig mit dem Mythos, den er aufzulösen scheint, um ihn neu erstehen zu lassen._ Aachener Nachrichten

Schwul, Schnäuzer, ,Bohemian Rhapsody'- der Schauspieler Kai Bettermann geht an diesem Abend weit über die Mercury- Klischees hinaus. Faszinierend, wie er aus Details der Biografie anschauliche Bewegungen macht, wie er Mercurys musikalische Herkunft von der Music- Hall ohrenfällig werden lässt und wie er überhaupt den manchmal brachialen Bombast der Songs auf nachdenkliche Kammermusik eindampft._Rheinische Post

Foto: Volker Rost

Ort: Theater Duisburg, FOYER III

26.09.2018 - 19:30 Uhr
10.10.2018 - 19:30 Uhr

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