Arbeit an der Erinnerungskultur


Hier:

Vorarbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Hede Bühl zur Erinnerung an die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933.


Foto: Stadt Duisburg

Filmvorführung "Zigeuner in Duisburg" und Gespräch über Sinti in Duisburg

Anlässlich des Welt-Roma-Tags zeigt das Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) am 11. April 2019 den Film "Zigeuner in Duisburg", den der Dokumentarfilmer Rainer Komers 1978 über das Leben einiger Duisburger Sinti-Familien drehte. Im Anschluss an die Vorführung wird Rainer Komers (*1944) über seinen Film und über die Begegnungen mit den Duisburger Sinti berichten.
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Antonia Mettbach überlebte das KZ-Ravensbrück. Foto: Rainer Komers

Das "Zentrum für Erinnerungskultur" lädt ein zur Filmvorführung und Gespräch über Sinti in Duisburg

 

Rainer Komers lässt in seinem Film Angehörige der Minderheit zu Wort kommen: Zum Beispiel Antonia Mettbach, die das Frauen-KZ Ravensbrück überlebte und nach der Befreiung in Duisburg wohnte. Wie der Alltag der Sinti in Duisburg-Meiderich aussah, thematisiert Komers in seiner preisgekrönten Reportage, die ohne die gängigen Klischees auskommt.

Die Veranstaltung wird präsentiert vom Arbeitskreis Geschichte der Duisburger Sinti des ZfE.  Ziel des Arbeitskreises ist es, der Stadtgesellschaft die Geschichte der Duisburger Sinti zu vermitteln. Die Familien leb(t)en und arbeite(te)n zum Teil seit mehreren Generationen in unserer Stadt. Bis heute ist der NS-Völkermord an den europäischen Roma und Sinti weitgehend unbekannt. Aus Duisburg wurden zum Teil ganze Familien in den NS-Konzentrationslagern ermordet; vereinzelte Menschen haben Auschwitz und andere Lager überlebt. Der Abend thematisiert auch, wie diese traumatische Erfahrung in den Familien verarbeitet wird.

 

Termin: Donnerstag, 11. April 2019, 18 Uhr

Ort: DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg, Karmelplatz 5, am Innenhafen

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.