Arbeit an der Erinnerungskultur


Hier:

Vorarbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Hede Bühl zur Erinnerung an die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933.


Foto: Stadt Duisburg

Begleitprogramm zur Ausstellung "Deportiert ins Ghetto"

Finissage zur Ausstellung "Deportiert ins Ghetto - Die Deportationen der Juden aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Lodz)" am 10. Februar 2019, 12:00 Uhr im Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1.
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"Deportiert ins Ghetto"

 

Als am 27. Oktober 1941 der erste Deportationszug Düsseldorf in Richtung Litzmannstadt verließ, befanden sich unter den 1003 Deportierten auch 50 Duisburgerinnen und Duisburger.
In einem langjährigen Forschungsprojekt ist Hildegard Jakobs den Spuren dieser Frauen, Männer und Kinder gefolgt, hat Fotografien, Briefe und zahllose Dokumente zusammengetragen. Anlässlich der Finissage wird sie die Ausstellung mit einem Vortrag, der weitere persönliche Zugänge ermöglicht, abrunden.

 

Durch ihre Forschungen konnte Frau Jakobs erstmals aufzeigen, wie die Ankunft und Unterbringung im Ghetto organisiert wurden, unter welchen Bedingungen der Alltag gelebt werden musste, wie Hunger, Krankheit und der ständig drohende Tod allgegenwärtig waren.

Es ist ein eindringliches Zeugnis des Völkermordes an der europäischen jüdischen Bevölkerung entstanden, das auch in Duisburg seinen Ausgang nahm.

Hildegard Jakobs ist Kuratorin der Ausstellung und stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.


Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, den 10. Februar 2019, im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu sehen.

 

Der Eintritt zum Vortrag und zur Ausstellung beträgt für Erwachsene 4.50 €, ermäßigt 2 €.