Titel:

Antisemitische Ausschreitungen in Duisburg, März 1933: Vor über 1000 Schaulustigen treibt ein SS-Trupp den Vorsteher der ostjüdischen Gemeinde am Stadttheater vorbei.

Foto:

Stadtarchiv Duisburg

Design:

Frau Gitta Hülsmann

Ausstellung "Deportiert ins Ghetto" vom 27.11.2018 - 10.02.2019

In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zeigt das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie die Wanderausstellung

"Deportiert ins Ghetto" - Die Deportationen aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Lodz)

Im Herbst 1941 beginnen die Deportationen der jüdischen Bevölkerung aus dem Rheinland und Westfalen.
Deportiert ins GhettoGroßbildansicht

Es ist der Auftakt zum Holocaust, dem Mord an den Juden in Europa. In dem Deportationszug, der am 27. Oktober 1941 den Güterbahnhof Düsseldorf-Derendorf verlässt, sind unter den 1003 Frauen, Männern und Kindern auch 50 Personen aus Duisburg.

Die Ausstellung folgt den Spuren dieser Menschen, die in Duisburg oder Düsseldorf, in Köln, Bonn oder in anderen Städten und Gemeinden des Rheinlands zu Hause waren. Sie zeigt die Vorgeschichte und Durchführung der Deportationen, sie rekonstruiert die Lebensbedingungen im Ghetto. Und sie beleuchtet den schwierigen Neubeginn der wenigen Überlebenden nach der Befreiung.

Die vom Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. erstellte Ausstellung wird erstmals in Duisburg gezeigt.

Eröffnung: Dienstag, 27. November 2018, 18.30 Uhr

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum

Johannes-Corputius-Platz 1

47051 Duisburg

Telefon 0203 / 283 2640

Webseite: Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg