Titel:

Antisemitische Ausschreitungen in Duisburg, März 1933: Vor über 1000 Schaulustigen treibt ein SS-Trupp den Vorsteher der ostjüdischen Gemeinde am Stadttheater vorbei.

Foto:

Stadtarchiv Duisburg

Design:

Frau Gitta Hülsmann

Das rote Hamborn - Ausstellungsführung mit Thorsten Fischer

Am Sonntag, dem 18. März, 14:00 Uhr, wird Thorsten Fischer, Historiker und freier Mitarbeiter im Zentrum für Erinnerungskultur, durch die Ausstellung DAS ROTE HAMBORN führen.
Hamborner Gruppe der Arbeiterwohlfahrt 1928Großbildansicht
Hamborner Gruppe der Arbeiterwohlfahrt 1928, unter ihnen spätere Aktivistinnen im Widerstand der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands Quelle: Archiv Adolf Graber

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Mai 2018 zu sehen. Neben den einführenden Themen zur historischen Entwicklung und der Etablierung der nationalsozialistischen Diktatur steht der aktive politische Widerstand im Mittelpunkt. Eindrucksvoll und auch bedrückend sind die Biografien der Duisburger Frauen und Männer, die gewaltfrei gegen das Regime gekämpft haben.

Ausgehend von den nördlichen Stadtteilen Duisburg erstreckte sich der Widerstand über ganz Duisburg an den linken Niederrhein, ins Ruhrgebiet und entlang der Rheinschiene. Verbindungswege über die Rheinschiffahrt nach Rotterdam und über die Schiene nach Brüssel sorgten für den Austausch von Informationen und Nachrichten.

Kultur - und Stadthistorisches Museum
Johannes-Corputius-Platz 1 (am Innenhafen), 47051 Duisburg
Tel: 0203 - 283 2640, www.stadtmuseum-duisburg.de
Eintritt: Erwachsene 4,50 €, ermäßigt 2 €, Anmeldungen sind nicht erforderlich