Arbeit an der Erinnerungskultur


Hier:

Vorarbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Hede Bühl zur Erinnerung an die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933.


Foto: Stadt Duisburg

Rundgang durch die Duisburger Innenstadt zum Thema "Der Gewerkschaftermord vom 2. Mai 1933"

Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt im Rahmen seiner neuen Ausstellung "Das rote Hamborn. Politischer Widerstand in Duisburg 1933 - 1945" am kommenden Sonntag (2. Juli, 14 Uhr) gemeinsam mit der DGB-Region Niederrhein zu einem Stadtrundgang durch die Duisburger Innenstadt ein. Im Fokus steht die brutale Zerschlagung der Gewerkschaften vom 2. Mai 1933, die in Duisburg mit einem Vierfachmord einherging. Die Geschichte des Gewaltverbrechens ist filmreif: NS-Funktionäre verhören und foltern dutzende Gewerkschaftsfunktionäre. Vier Männer werden mit Schaufelstielen erschlagen und ihre Leichen im Hünxer Wald verscharrt. Anschließend streute die Duisburger NSDAP das Gerücht, die vier Gewerkschaftler hätten sich beim Streit um die Gewerkschaftskasse gegenseitig umgebracht…
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Seit 1984 erinnert auf dem Burgplatz das DGB-Denkmal von Hede Bühl an die brutale Zerschlagung der Gewerkschaften. Foto: Stadt Duisburg

Wie die Geschichte ausging und welchen Stellenwert das Ereignis in der Duisburger Erinnerungskultur einnimmt, beleuchtet Robin Heun, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Erinnerungskultur. Der Rundgang beginnt beim DGB-Haus am Stapeltor und endet auf der Ruhrorter Straße 11 in Kasslerfeld, wo das Haus des Deutschen Metallarbeiter-Verbands stand.

Termin: Sonntag, 2. Juli 2017, 14 Uhr
Treffpunkt: 14 Uhr, DGB-Haus (Stapeltor 17-19). Der Rundgang ist kostenlos. Dauer: ca. 1.5 Stunden