Arbeit an der Erinnerungskultur


Hier:

Vorarbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Hede Bühl zur Erinnerung an die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933.


Foto: Stadt Duisburg

Tagung des Zentrums für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten schuf neue Rahmenbedingungen für die Kultur in Duisburg. Die Nationalsozialisten versuchten das kulturelle Leben in der Stadt gemäß den eigenen ideologischen Prämissen zu prägen. Kultur sollte den übergreifenden Zielen des NS-Staates zuarbeiten.
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Stadttheater Duisburg

Zu diesem Zweck bauten die Nationalsozialisten eigene organisatorische Strukturen auf und trafen personalpolitische Entscheidungen. Wie effektiv sie mit diesen Maßnahmen waren, will die Tagung an exemplarischen Beispielen aus den Bereichen der Literatur, der Musik, des Films, der bildenden Kunst, des Museums, des Archivs und der Architektur untersuchen. Alle Beispiele konzentrieren sich auf die lokale Situation in Duisburg. Gefragt wird nach den langen Traditionslinien, die weit vor 1933 einsetzten und während der NS-Zeit oftmals nur noch ideologisch zugespitzt wurden. Andere Traditionsansätze der Moderne wurden abgebrochen und erst nach 1945 wieder aufgenommen. Manche kultur- und personalpolitische Entscheidung der Nationalsozialisten wirkte über 1945 hinaus. Ob und in welcher Weise diese Entscheidungen die kulturelle Praxis der unmittelbaren Nachkriegszeit beeinflusst haben, soll im Rahmen der Tagung ebenfalls diskutiert werden.

Tagungsort:
Kultur- und Stadthistorisches Museum
Johannes-Corputius-Platz
47051 Duisburg

Anfahrt ÖPNV:
Ab Duisburg Hbf mit der U-Bahn Linie 901 Richtung Obermarxloh bis Haltestelle "Rathaus"; von dort ca. 3 Minuten Fußweg

Parkplätze am Rathaus oder im Parkhaus "City" Unterstr. 19.

Anmeldung:
Die Tagung ist öffentlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 31.10.2016.
E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik, Telefon: 0203 283-2155

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie das Konzert am Abend des ersten Tagungstages (17. November, 18 Uhr) in der Karmelkirche besuchen wollen.