Arbeit an der Erinnerungskultur


Hier:

Vorarbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Hede Bühl zur Erinnerung an die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933.


Foto: Stadt Duisburg

31.01.2016 Letzte Führung durch die Ausstellung "Noch viele Jahre lang habe ich nachts von Duisburg geträumt"

Am Sonntag, dem 31. Januar 2016, beginnt um 15 Uhr die Abschlussführung durch die Sonderausstellung "Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945". Mit der ersten Präsentation ist das neue Zentrum für Erinnerungskultur im April 2015 an den Start gegangen.
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Die Kuratorin der Ausstellung, Anne Ley-Schalles, wird bei ihrem Rundgang auch eine Rückschau auf das Dreivierteljahr geben, in der das Zentrum für Erinnerungskultur das Thema des Holocaust in den Mittelpunkt seiner Ausstellungsarbeit gestellt hat: Anhand vieler Biographien von Duisburger Jüdinnen und Juden und sehr persönlicher, eindrücklicher Lebensberichte werden Ausgrenzung und Verfolgung, Deportation, Flucht und Überleben aufgezeigt.

Gleichzeitig haben sowohl die Ausstellung als auch das Begleitprogramm eine Brücke zum jüdischen Leben in Duisburg heute geschlagen. Durch die Kontakte zu Nachfahren ehemaliger Duisburger bestätigte sich darüber hinaus, wie sehr das politische und kulturelle Geschehen in unserer Stadt selbst vom Ausland aus mit Interesse begleitet und das Aufgreifen des Themas "Jüdisches Leben" begrüßt wird.

Der Begleitband zur Ausstellung, erschienen im Mercator-Verlag Duisburg, ist weiterhin im Museum und im Buchhandel erhältlich.

Teilnahme inkl. Museumseintritt: 4,50 €, ermäßigt 2 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Treffpunkt: Kultur- und Stadthistorisches Museum, Johannes-Corputius-Platz 1, am Innenhafen.