Titel:

Antisemitische Ausschreitungen in Duisburg, März 1933: Vor über 1000 Schaulustigen treibt ein SS-Trupp den Vorsteher der ostjüdischen Gemeinde am Stadttheater vorbei.

Foto:

Stadtarchiv Duisburg

Design:

Gitta Hülsmann, DTP-Design

Stand und Ausbau

Das Zentrum für Erinnerungskultur wird in mehreren Schritten realisiert.

Öffentliche Veranstaltungen finden seit Herbst 2014 statt. Die erste Sonderausstellung "Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945" wurde von April 2015 bis Ende Januar 2016 gezeigt. Mit der Eröffnung der DenkStätte im Frühjahr 2016 ist in den Räumlichkeiten des Stadtarchivs ein Ort der Begegnung und Vermittlung entstanden. Unterschiedliche Aspekte der NS-Geschichte werden in öffentlichen Veranstaltungen und pädagogischen Workshops aufgegriffen. Parallel dazu erfolgt der Aufbau einer Datenbank, um historische Informationen und einschlägiges Quellenmaterial zugänglich zu machen. Aktuell zeigt das Zentrum für Erinnerungskultur im Kultur- und Stadthistorischen Museum seine zweite Sonderausstellung "Das rote Hamborn" zum politischen Widerstand in Duisburg 1933 bis 1945. In den kommenden Jahren wird das ZfE eine Konzeption für eine Dauerausstellung zu Duisburg im Nationalsozialismus entwickeln.

Die Projektleitung liegt beim Kultur- und Stadthistorischen Museum und beim Stadtarchiv, beides Einrichtungen im Dezernat für Familie, Bildung und Kultur der Stadt Duisburg.


Großbildansicht
Ausstellung "Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945", Detailaufnahme. Foto: ZfE


Ausstellung "Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945", Detailaufnahme. Foto: ZfE