Titel:

Antisemitische Ausschreitungen in Duisburg, März 1933: Vor über 1000 Schaulustigen treibt ein SS-Trupp den Vorsteher der ostjüdischen Gemeinde am Stadttheater vorbei.

Foto:

Stadtarchiv Duisburg

Design:

Gitta Hülsmann, DTP-Design

Herzlich Willkommen!

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie (ZfE) erinnert an die nationalsozialistische Vergangenheit Duisburgs.

Im März 2014 hat das Projektteam unter Federführung des Kultur- und Stadthistorischen Museums sowie des Stadtarchivs seine Arbeit aufgenommen. Mit Ausstellungen, Vorträgen, Lesungen und pädagogischen Workshops geht das ZfE an die Öffentlichkeit.

Auf unseren Internetseiten finden Sie Informationen zur Konzeption, zu aktuellen Veranstaltungen, zu den pädagogischen Angeboten in der DenkStätte und zum Projektteam.
Information

Zentrum für Erinnerungskultur

Den Flyer des Zentrums für Erinnerungskultur können Sie als PDF-Datei herunterladen.
Tagungsbericht

Tagung zur Erinnerungskultur in der migrantischen Stadtgesellschaft

Was sind die Grundlagen einer "Erinnerungskultur in der migrantischen Stadtgesellschaft" und wie kann die Erinnerung an eine Zeit, in der sich Migrations- und Integrationsprozesse entwickelten, ohne die Trennung in ein "Wir" und die "Anderen" erzählt werden? Diese Leitfragen standen im Mittelpunkt der Tagung, zu der das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie am 20. und 21. September 2018 nach Marxloh ins Hotel Montan eingeladen hatte. Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge setzten wichtige Impulse, über 90 TagungsteilnehmerInnen kamen miteinander ins Gespräch. Der Stadtteil Marxloh diente dabei als Fallbeispiel, um aufzuzeigen, wie Migrationsund Integrationsprozesse mit der Stadtteilgeschichte und den nachfolgenden Entwicklungen verbunden sind und die Integrationsprozesse noch heute prägen.

Termine

Ausstellung

"Deportiert ins Ghetto" vom 27.11.2018 - 10.02.2019

In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit zeigt das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie die Wanderausstellung "Deportiert ins Ghetto" - Die Deportationen aus dem Rheinland im Herbst 1941 ins Ghetto Litzmannstadt (Lodz)
Begleitprogramm "Deportiert ins Ghetto"

„Linie 41“ – Rückkehr eines Überlebenden ins heutige Lodz

Dokumentarfilm von Tanja Cummings, Deutschland 2015, 100 min. am Sonntag, 09.12.2018, 12:00 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg.
Begleitprogramm "Deportiert ins Ghetto"

"Mir lebn ejbig" - Gedenken mit Liedern und Texten

Konzert und Rezitation "StattChor Duisburg" am Sonntag, 13.01.2019, 12:00 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg.
Begleitprogramm "Deportiert ins Ghetto"

„Warum sind sie denn nicht geflohen?“ Zur Verfolgung der deutsch-jüdischen Familie Katz

Vortrag von Dr. Bernd Schminnes, Xanten am Mittwoch, 16.01.2019, 18:00 Uhr in der Denkstätte, Karmelplatz 5 (Eingang Stadtarchiv).
Begleitprogramm "Deportiert ins Ghetto"

Kammermusik verfolgter Komponisten

Werke von Leo Smit, Theo Smit Sibinga, Paul Ben-Haim u.a.
Kammermusikensemble der Duisburger Philharmoniker am Sonntag, 27.01.2019, 12:00 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg.
Begleitprogramm "Deportiert ins Ghetto"

Finissage: „Deportiert ins Ghetto“

Vortrag von der Kuratorin der Ausstellung Hildegard Jakobs
Stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf am Sonntag, 10.02.2019, 12:00 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg.