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Amt für Umwelt und Grün

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Mobilfunk - Immissionsmessungen in Duisburg

Die Stadt Duisburg hat in den letzten Jahren an verschiedenen Orten elektrische Feldstärkemessungen durchführen lassen.

Messungen in Duisburg-Mündelheim

Am 13.03.2002, 18.04.2002 und am 15.11.2002 wurden in Duisburg (Mündelheim) von der Firma DTEC Netplan GmbH/ Krefeld Hochfrequenz-Immissionsmessungen:

  • am und im alten Schulhaus an der Sermer Straße 23a,
  • im Wohngebäude an der Barberstraße 12,
  • an der Barberstraße Ecke Uerdinger Straße,
  • am Rheinfelsweg Ecke Kegelstraße,
  • im Innenhof des Roskothenhofs, Uerdinger Straße Ecke Seltenreich, Uerdinger Straße Ecke Sermer Straße,
  • am Straßenende Am Palmbleck
  • sowie im Außen- und Innenbereich des Kindergartens an der Barberstraße 14a

durchgeführt. Die Grenzwerte der 26. BImSchV wurden dabei an allen Messpunkten deutlich unterschritten. Bis auf die Messpunkte an der Barberstraße Ecke Uerdinger Straße (4,4 % der Summenimmission) und im Wohngebäude an der Barberstraße 12 (4,3 % der Summenimmission - bedingt durch schnurlose DECT-Telefone) lag die Summenimmission unter 1,7 % des Grenzwertes der 26. BImSchV. Auch die Schweizer Anlagengrenzwerte wurden an keinem der Messpunkte erreicht oder überschritten.


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Messungen in Duisburg-Marxloh

Weiterhin wurde im Rahmen einer Mobilfunkstudie in Duisburg (Obermarxloh) an der Berufsschule an der Walther-Rathenau-Straße eine elektrische Feldstärkemessung durchgeführt. Die Mobilfunkanlage befindet sich auf dem Dach der Berufsschule.

Im Außenbereich der Berufsschule wurden an zwei Messpunkten 0,012 mW/ m2 bzw. 0,002 mW/ m2 gemessen. Dies entspricht einer elektrischen Feldstärke von 0,067 V/ m bzw. 0,027 V/ m.

Im Innenbereich der Berufsschule wurden an zwei Messpunkten 0,001 mW/ m2 bzw. 0,00004 mW/ m2 (0,019 V/ m bzw. 0,004 V/ m) gemessen.

An allen vier Messpunkten wurden die Immissionsgrenzwerte der 26. BImSchV von 41,2 V/ m (D-Netz) bzw. 58,3 V/ m (E-Netz) deutlich unterschritten. Die prozentuale Ausschöpfung der Feldstärkegrenzwerte liegt an allen untersuchten Messpunkten unterhalb von 0,2 %. Die Messergebnisse belegen widerspruchsfrei den positiven Einfluss des Leuchtturmeffektes.


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Weitere Messorte

Weitere Messorte sind auf der Internetseite der Bundesnetzagentur in einer EMF-Datenbank dargestellt.

Diese ermöglicht eine Online-Recherche von Messorten und in Betrieb befindlichen Standorten von Funkanlagen, für die eine Standortbescheinigung erteilt wurde.

Die Datenbank enthält die beiden EMF-Messreihen aus den Jahren 1996/ 1997 und 1999/ 2000 mit mehr als 2500 ausgewerteten Messorten. Seit 2003 wurden diese regelmäßigen Messreihen durch kontinuierliche (jährliche) Messungen ersetzt.

Zum Zeitpunkt (Januar 2006) sind dort für Duisburg 22 Messpunkte (MP) aufgeführt.

In nachfolgender Tabelle, siehe Download, sind die Messpunkte mit Datum und den dort gemessenen elektrischen Feldstärken aufgelistet. Wie aus der Tabelle, siehe Download, zu ersehen ist, wurden an allen Messorten die Grenzwerte der 26. BImSchV um weniger als 1 % ausgeschöpft. Die höchste Auslastung der Grenzwerte wurde am 19.07.2005 auf der Skrentnystraße (gegenüber In den Groonlanden Nr. 1) mit 0,434 % gemessen.