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Aufbau und Inbetriebnahme der Mobilfunkmasten - Duisburger Modell

Funkmasten unter 10 m Höhe bedürfen zurzeit keiner Genehmigung durch die Bauordnungsbehörde, so dass die Netzbetreiber die Standorte für ihre Mobilfunkmasten frei wählen können. Um Einfluss auf die geplanten Standorte der Mobilfunkmasten zu nehmen, wurden zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und den Mobilfunkbetreibern Vereinbarungen über eine verstärkte Zusammenarbeit geschlossen.

Vor dem Aufbau und der Inbetriebnahme der Mobilfunkmasten werden die Standorte mit der Stadt Duisburg abgestimmt (Runder Tisch). Die Stadt Duisburg verfolgt dabei den verstärkten Schutz sensibler Bereiche wie Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser. Dabei werden die sensiblen Bereiche grundsätzlich nicht als mögliche Standorte abgelehnt, sondern kommen unter Bezugnahme auf den "Leuchtturm-Effekt" (unter den Funkantennen wurden geringere Feldstärken gemessen als im Umfeld der exponierten Nachbarschaft) bevorzugt als Standort in Frage.

Ausstrahlungsschema Mobilfunkt
Ausstrahlungsschema Mobilfunkt

Wie in der obigen Grafik zu sehen ist, wird die höchste Leistung in horizontaler Richtung (Hauptkeule) abgestrahlt. Die Leistung der in andere Richtung zeigenden Nebenkeulen (auch Nebenzipfel genannt), liegt etwa um den Faktor 50 - 100 unterhalb der in Hauptstrahlrichtung zeigenden Hauptkeule, so dass unterhalb der Sendeantenne eine wesentlich geringere Leistung abgestrahlt wird als in horizontaler Richtung.

Sollten Orte sensibler Nutzung nicht als Basis für Antennenanlagen geeignet sein, sind die Funkantennen so zu positionieren und auszurichten, dass an den Orten sensibler Nutzung möglichst geringe Feldstärken (maximal 10 % der Grenzwerte der 26. BImSchV.) vorherrschen. Zuständig für die Mobilfunkanlagen auf öffentlichen Gebäuden in Duisburg ist das IMD als Koordinierungsstelle in Zusammenarbeit mit den Bereichen Umwelt, Bauordnung, Stadtplanung und den Objektnutzern.