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Staubniederschlag

Unter Staubniederschlag versteht man alle Stoffe, die als trockener (trockene Deposition) oder als an Regentropfen gebundener Staub (nasse Deposition) aus der Luft auf die Erdoberfläche (Boden, Pflanzen, Gebäude oder Gewässer) gelangen.

Der Staubniederschlag kann aufgrund seiner Partikelgröße nicht von den Atmungsorganen des Menschen aufgenommen werden. Er ist damit, auch wenn er möglicherweise giftige Stoffe enthält, nicht direkt gesundheitsgefährdent. Dennoch wirkt er indirekt auf die menschliche Gesundheit, wenn er sich mit seinen giftigen Inhaltsstoffen ím Boden oder in den Nutzpflanzen anreichert.

Aktuelle Messwerte (Messjahr 2014)

Die punktuellen Messdaten zum Staubniederschlag und dessen Inhaltsstoffe Blei, Cadmium, Nickel und Arsen, werden durch ein geostatistisches Verfahren, dem Kriging interpoliert, sodass eine flächenhafte Darstellung der Immissionen entsteht. Die so erzeugten Flächen veranschaulichen in welchen Gebieten der Stadt die jeweiligen Grenzwerte der TA-Luft unter- bzw. überschritten werden. mehr...
 

Messnetz für Staubniederschlag

Meßnetz
Im Stadtgebiet Duisburg wurde von 1969 bis zum Jahre 2002 an insgesamt 238 Messstellen der Staubniederschlag gemessen und die darin enthaltenen metallischen Inhalsstoffe wie Blei, Cadmium, Nickel und Arsen bestimmt. mehr...