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Amt für Umwelt und Grün
31-1 Abteilung Umweltschutz
Friedrich-Wilhelm-Str. 96
47051 Duisburg

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Herr Henning Kettelför
Telefon: 0203-283 6457
Telefax: 0203-283 4643

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Lärmbelästigungen

Um zu beurteilen, ob Lärm das Gehör gefährdet, muss man messen. Dies geschieht mit handlichen Geräten, die das Ergebnis direkt anzeigen. Der so bestimmte Schallpegel wird in Dezibel, kurz dB(A), angegeben.
Der leiseste noch hörbare Ton liegt bei 0 dB(A), die Schmerzgrenze bei ca. 120 dB(A). Wird es lauter als 120 dB(A), besteht Verletzungsgefahr. So kann bei einem Detonationsknall von ca. 150 dB(A) das Trommelfell platzen.

Die Mittagsruhe:

Die Mittagsruhe ist nicht generell gesetzlich geschützt. Die Stadt Duisburg hat keine Mittagsruhe durch Satzung bestimmt. Die Mittagsruhe kann aber Bestandteil eines Mietvertrages, einer Hausordnung oder sonstigen privaten Regelung sein.

Die Nachtruhe:

Durch § 9 des Landes-Immissionsschutzgesetz NW (LImschG) wird generell die Nachtruhe, d. h. die Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr geschützt. Während dieser Zeit sind alle Tätigkeiten verboten, die geeignet sind, die Nachtruhe zu stören.

Gartenfeste:

Treten in dieser Zeit Lärmbelästigungen durch Lärm auf, ist grundsätzlich die Polizei zuständig. Bedenken Sie jedoch, dass es besonders im Sommer bedingt durch Gartenfeste in der Nachbarschaft schon einmal zu Lärmbelästigungen kommen kann.

Bauarbeiten:

Hier gilt abweichend von § 9 LImschG die Verwaltungsvorschfrift zum Baulärmgesetz. Lärmintensive Arbeiten auf Baustellen dürfen dem nach nur in der Zeit von 07:00 - 20:00 Uhr durchgeführt werden. Ansonsten gelten die Regelungen des LImschG.