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Stadterneuerung Hochheide

Ottostraße 24 - 30, südliche GebäudefrontGroßbildansicht
Ottostraße 24 - 30, südliche Gebäudefront

Das "Hochhausquartier" befindet sich im Stadtteil Hochheide im linksrheinischen Bezirk Homberg-Ruhrort-Baerl. Auf Teilflächen der Rheinpreußensiedlung, die als Bergarbeitersiedlung ab 1903 erbaut wurde, wurden in den frühen 1970er Jahren sechs Hochhäuser mit jeweils 20 Geschossen und insgesamt 1.440 Wohnungen, teilweise öffentlich gefördert, errichtet. Zu dieser Zeit galt das städtebauliche Leitbild "Urbanität durch Dichte"; vielerorts entstanden Hochhaussiedlungen auf verhältnismäßig kleinen Grundstücken und eine dichte Bebauung. Dem damaligen Trend entsprechend entstanden moderne, barrierearme Wohnungen.

Bereits Mitte der 1980er Jahre hatte der ehemals bevorzugte Wohnungstyp an Beliebtheit verloren, was sich in einer geringeren Nachfrage und erheblichen Woh-nungsleerständen in den Hochhäusern widerspiegelte. Seit dieser Zeit sanken in Duisburg sowie in Hochheide die Bevölkerungszahlen. Wegen Baumängeln wurden Wohnungen und ganze Hochhäuser leergezogen.

Nach Absprache mit dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bezirksregierung Düsseldorf wurde im Sommer 2013 ein Integriertes Handlungskonzept für das Hochhausquartier Homberg-Hochheide durch die Stadt Duisburg erarbeitet, um einen Zugang zu Fördermitteln zu erhalten. Das Integrierte Handlungskonzept sieht folgende städtebauliche Ziele vor:

  • Beseitigung von nicht nachgefragtem Wohnraum durch Abriss und Rückbau von Hochhäusern, 
  • Schaffung von neuen Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität, 
  • Aufwertung der städtebaulichen und baulichen Struktur und des Wohnumfeldes, 
  • Wiederbelebung der Ladenstadt und von Teilen der Moerser Straße, 
  • Soziale Stabilisierung der Bewohnerschaft sowie Verbesserung der Mieterstruktur durch kooperatives Mietermanagement und Imageverbesserung des Quartiers.

Drei der Hochhäuser befinden sich inzwischen im Eigentum der Stadt Duisburg und werden zum Abriss vorbereitet, das erste Gebäude wird im März 2019 gesprengt.