Mercatorviertel Duisburg

Innerhalb der historischen Stadtmauern, auf den Fundamenten der mittelalterlichen Stadt, entsteht in der Nähe des Rathauses und der Salvatorkirche ein neues Stadtviertel.
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Städtebaulicher Entwurf Mercator Quartier

Der Masterplan Innenstadt sieht hier eine wohnbauliche Nutzung vor. Im IHI (Integriertes Handlungskonzept Innenstadt) wurde im Sinne eines "städtebaulichen Entwicklungskonzeptes" die weitere Cityentwicklung und die Umsetzung des "Masterplans zur Entwicklung der Duisburger Innenstadt" beschlossen.


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Entwicklung der Fläche in vollem Gange

Die ersten Schritte zur Entwicklung der Fläche sind weitestgehend abgeschlossen: Die Schulen, Kaufmännisches Berufskolleg und ehemalige Hauptschule sind abgerissen, die vorlaufenden archäologischen Untersuchungen der Fläche weitgehend abgeschlossen. Ziel der städtebaulichen Planung ist die Entwicklung eines Wohnquartiers auf historischen Spuren. Gefunden wurden hier Fundamente und Keller mittelalterlicher Häuser unter anderem das Mercatorhaus.


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Mercatorviertel Duisburg

Die überwiegend wohnbauliche Nutzung soll durch Gastronomieangebote und durch Themen wie Wohnen und Arbeiten sowie untergeordnete Einkaufsmöglichkeiten erweitert werden. Der westliche Bereich des Quartiers ist geprägt von der Zielsetzung der Rekonstruktion des Mercatorensembles (Mercatorhaus und Ott-Vogel-Haus). Hierfür ist eine bildungsspezifische Nutzung vorgesehen.

Das neue Quartier soll im Innenbereich "autofrei" gestaltet werden. Es ist Ziel, den ruhenden Verkehr in Tiefgaragen unter zu bringen. Die öffentlichen Wege im Inneren des Quartiers sind dem Rad- und Fußverkehr vorbehalten. Die Erreichbarkeit für Lieferverkehr sowie für Rettungsfahrzeuge ist selbstverständlich gewährleistet.


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Modell Mercator Quartier

Das Mercatorviertel soll durch besondere städtebauliche Qualitäten einen wichtigen Beitrag zur innerstädtischen Entwicklung Duisburgs liefern. Die Aufnahme historischer Bezüge, Anlehnung an Straßenführung und Grundrisse sind in das städtebauliche Konzept integriert. Die Besonderheiten im Städtebau ergeben sich auch aufgrund der historischen Spuren, die als Befundlage aus den archäologischen Untersuchungen resultieren. Die beabsichtigten städtebaulichen Qualitäten sind in dem städtebaulichen Entwurf dargestellt, der im weiteren Verfahren qualifiziert werden soll.

Die Rekonstruktion von Mercatorhaus und Ott-Vogel Haus mit einer bildungsbezogenen Nutzung sowie ggf. ergänzende bauliche Strukturen sollen als Impulsgeber für das Viertel dienen.

Unterschiedliche Bau- und Wohnformen werden den Charakter des Viertels prägen. Vielfalt und Abwechslung sind die bestimmenden Elemente der Planung.



Entwicklung der Fläche in vollem Gange