Die Schuleingangsphase wird an der Grundschule Mozartstraße jahrgangsbezogen durchgeführt, d.h. es werden Jahrgangsklassen 1 und 2 gebildet.

Einschulung

Das Ziel aller pädagogischen Bemühungen der Lehrer/innen in der Schuleingangsphase ist die bestmögliche Förderung eines jeden Kindes entsprechend seinen individuellen Lernmöglichkeiten.

Vor Schulanfang

Der kindgemäße Schulanfang beginnt bereits vor dem ersten Schultag. Im April/Mai besuchen die zukünftigen Erstklässler/innen des Schulbezirks mit ihren Erzieher/innen die Schule und nehmen am Unterricht der ersten Klassen teil. Dabei lernen sie Arbeitsweisen der Schulkinder durch Beobachtung und Selbsterfahrung kennen. Außerdem ist ein Einblick in den Unterricht auch mit den Eltern bereits beim Tag der offenen Tür möglich. Kurz vor den Sommerferien werden alle Schulanfänger/innen von ihrem/ihrer Klasslehrer/in zu einem "Kennenlernnachmittag" eingeladen. Dabei lernen die Kinder schon vor dem ersten Schultag ihre zukünftigen Mitschüler/innen und ihren/ihre Klassenlehrer/in kennen. Vor Schulbeginn können somit Ängste abgebaut und die Vorfreude auf die Einschulung gestärkt werden. Die Schulleiterin, Frau Hosticka, informiert an diesem Nachmittag die Eltern über den Schulanfang und über das Leben und Lernen an der Grundschule Mozartstraße. Zu einem gesonderten Termin werden die Eltern vor den Sommerferien von dem/der Klassenlehrer/in ihres Kindes zu einem ersten Elternabend eingeladen. Zu Beginn der Sommerferien heißen die zukünftigen Klassenlehrer/innen die Schulneulinge an der Mozartschule in einem persönlichen Brief herzlich willkommen und informieren sie über den Verlauf des ersten Schultages sowie über die benötigten Arbeitsmaterialien.

Der 1. Schultag

Für alle Erstklässler beginnt die Schule am zweiten Tag nach den Sommerferien. Dieser Tag wird besonders festlich gestaltet und beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst, dem die erste Unterrichtsstunde im Klassenraum und eine Einschulungsfeier in der Aula, die von Kindern der Grundschule gestaltet wird, folgen. Eltern und Gäste der neuen Schulkinder sind zum Einschulungstag recht herzlich eingeladen! Um den Erstklässler/innen den Einstieg in das schulische Leben und Lernen zu erleichtern, übernehmen die vierten Schuljahre klassenweise Patenschaften.

Der Ablauf der ersten Schulwochen...


Organisatorisches

In den ersten zwei Schulwochen haben die neuen Schulkinder täglich drei Stunden Unterricht bei ihrem/ihrer Klassenlehrer/in. Um den Kindern eine individuelle Zuwendung zukommen zu lassen, wird in einer dieser Stunden lediglich die Hälfte der Kinder einer Klasse anwesend sein. Ab der dritten Schulwoche findet der Unterricht nach dem Stundenplan statt.

Leben und Lernen im 1. Schuljahr

In den ersten Schulwochen werden die Kinder behutsam an das Leben und Lernen in der Grundschule herangeführt. Sie lernen das Schulgebäude kennen, es wird die Bildung einer Klassengemeinschaft initiiert, und es findet bereits Unterricht in den Fächern statt. Die hohe Lernmotivation der Kinder wird aufgegriffen, und die ersten Unterrichtsinhalte vermittelt. Mit der Anknüpfung an bereits bekannte Arbeits- und Sozialformen werden allmählich schulische Aufgabenbereiche und Arbeitsformen eingeführt.

Inhalte

Um den individuellen Lernstand eines jeden Kindes einschätzen und um auf dieser Grundlage individuelle Förderpläne erstellen zu können, wird in den ersten Schulwochen bei jedem Kind eine Lernstandsdiagnose erhoben. Dabei wird die Entwicklung des Kindes in den folgenden Bereichen festgestellt: Wahrnehmung, Motorik, Verhalten, die kognitiven Fähigkeiten im mathematischen Bereich, die Sprach- und eventuell schon die Lese- und Schreibfähigkeit. Ein zentraler Schwerpunkt des Sachunterrichts in den ersten Schulwochen ist die Verkehrserziehung. Hier stehen zum Beispiel Themen wie das sichere Überqueren der Mozartstraße an der Ampel, das richtige Verhalten auf dem Gehweg sowie das Unterscheiden der verschiedenen Wege für Fußgänger, Radfahrer und Autos im Vordergrund.