Die reisenden Schulen


Comenius Hauptschule

Darf ich vorstellen...meine AG's:
Zwei mal die Woche betreue ich jeweils eine AG an der Comenius Hauptschule in Duisburg-Hamborn. Immer Mittwochs ist das die AG von den 10-12 Jährigen aus den Klassen 6 und 7. Donnerstags hab ich die Schüler aus den 8ten Klassen.Wir sind bereits viel in Duisburg herumgekommen und haben unter anderem das Stadttheater, die Stadtbibliothek und das Lehmbruck Museum besucht. Diese Ausflüge machen wirklich sehr viel Spaß. Zum einen, weil die Angebote in den Institutionen immer sehr lustig sind und zum anderen, weil man auf den Fahrten viel von den Schülern erfährt und sich über viele schöne Dinge unterhalten kann.
Aber auch die Stunden, die wir in der Schule verbringen sind sehr lustig. An diesen Tagen basteln wir zum Beispiel oder spielen Bewegungsspiele oder unterhalten uns einfach über die Eindrücke, die wir bei den Ausflügen gesammelt haben. Auch hier erfahre ich immer sehr viel über die Schüler und wir können viel über verschiedenste Dinge zusammen lachen.



Gesamtschule Globus am Dellplatz

Fotomontage mit Bildern der Gesamtschule Globus am DellplatzGroßbildansicht

Sie sind so unterschiedlich und doch gleich faszinierend. Insgesamt 25 SchülerInnen auf zwei Gruppen verteilt, bringen mich zum Lachen, Schmunzeln und Staunen.
Die 8 KlässlerInnen haben sich ein Musikvideodreh gewünscht, an dem fleißig gearbeitet wird. Das Fotoshooting im Museum mit dem Thema 'the art of pose' und der Workshop im Kom'ma Theater in Rheinhausen haben uns dabei super vorbereitet. Wie wirke ich? Was sage ich mit meinem Körper, meinem Gesicht, meinen Blicken aus? Derzeit wird an der Musik und der Geschichte gearbeitet.
Es bleibt aufregend und kreativ. Genauso geht es auch bei den Fünftklässlern zu, die erstmal offen für alles sind und Spaß am Ausprobieren haben. Sehr lebendig entdecken sie, was hinter diesem Begriff "Kultur" alles stecken kann.



Förderschule Eschenstraße

Fotomontage mit Bildern der Förderschule EschenstraßeGroßbildansicht

An der Förderschule Eschenstr. in Hochfeld gibt es zwei Kulturrucksack Ag´s, jeden Donnerstag um 12.00 Uhr treffe ich mich mit meinen "Kleinen", d.h. der 6b in ihrem Klassenraum. Meist komme ich bereits in der Pause an und bin schnell von einer Schülertraube umringt, die wissen wollen was wir heute machen,  wann der nächste Ausflug ist oder ob die Freundin nicht auch noch mitmachen kann. Wenn ich dann mich, die Klasse und die Raumbelegungspläne halbwegs organisiert habe, legen wir los. Entweder im großen, schönen Kunstraum über den Dächern des Viertels, wo wir mit Gips modellieren, Fotos schießen oder an unseren Tagebüchern basteln oder im Klassenraum oder der Aula, die sich dür Theaterpädagogik Spiele hervorragend eignet. Die Zeit ist immer sehr schnell um, zwischendurch gibt es immer noch einige Geschichten auszutauschen, kleinere Probleme zu klären und Pläne für die Zukunft zu schmieden.

Wenn es um halb zwei klingelt werde ich im Flur bereits von meinen "Großen" abgefangen, wenn wir dann alle eingesammelt haben, suchen wir uns einen Raum, der unseren Plänen entspricht und legen los, manchmal entwickelt sich die Stunde dann doch etwas anders als geplant, weil es wieder etwas sehr wichtiges aus dem Schulalltag, der Beziehung oder dem Familienleben zu berichten gibt. All diese Dinge lassen sich beim Gestalten, Fotos machen oder kleine Szenen spielen viel leichter erzählen und die Gruppenzusammengehörigkeit und der gegenseitige Umgang miteinander machen gerade diese 1 ½ Stunden immer wieder zu einem tollen Erlebnis.

Bei den Ausflügen in die Institutionen kann ich vor Stolz  mich manchmal kaum mehr halten, wie souverän, selbstverständlich und unverstellt die Schülerinnen und Schüler Lehmbrucks Skulpturen punktgenau analysieren, selber wahnsinnig tolle Büsten formen, Szenen improvsieren, die anderen feuchten Augen bescheren oder Gedichte schreiben, bei denen jedem Erwachsenem im Raum der Mund offen stehen blieb. Diese Talente sind oft auch den Schülern bis dahin verborgen geblieben und nach dem ersten beschämten Abwehren von Lob, merke ich doch in den nächsten Wochen, dass Interesse geweckt und der Blick geschärft worden ist und im Alltag integriert wird.



Max-Planck-Gymnasium



Realschule Süd

Fotomontage mit Bildern der Realschule SüdGroßbildansicht

Klein aber fein. Die zwei Gruppen sind mit jeweils fünf Kindern zwar nicht groß, aber wie sagt man so schön, weniger ist manchmal mehr!
Wir haben eine Menge Spaß, bei den Ausflügen u.a. in das Museum oder Theater sowie auch an den Tagen in der Schule. Neben kreativen Aktivitäten, wie basteln, machen wir auch lustige Spiele gemeinsam. Ich bin immer offen für Vorschläge von meinen Kids und baue sie gerne mit ein.