Reisetagebuch/Blog

Dieses Weltuntergangswetter heute erinnert uns an das Ferienprojekt FLUT der Deutschen Oper am Rhein

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In Kooperation mit dem Kulturrucksack NRW Duisburg, dem St. Barbara Kinderheim der Caritas und dem Kinderdorf Duisburg e.V. fand rahmend zur Uraufführung der neuen Jugendoper "Flut" ein Herbstferienprojekt der Deutschen Oper am Rhein im Theater Duisburg statt. Inhalt der Jugendoper ist ein Überflutungsszenario der Städte Düsseldorf und Duisburg und die damit einhergehenden gesellschaftlichen und persönlichen Konsequenzen. Dadurch inspiriert wurde in dem Ferienprojekt nach einem lokalen Bezug zur Stadt Duisburg als Stadt mit dem größten Binnenhafen Deutschlands gesucht und mit den Mitteln der ästhetischen Praxis eine Auseinandersetzung mit deren sozialen und räumlichen Gegebenheiten gefördert. 

Im Rahmen einer 5-tägigen Herbstferienwoche entwickelten 15 Kinder und Jugendliche, zwischen 10-14 Jahren, ihre eigenen Gedanken zu den Thematiken der Jugendoper und setzten diese unter professioneller Anleitung in einer Musiktheaterperformance um. Nach einem ausführlichen Austausch der Teilnehmenden mit der Stabstelle für Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement, wurden unter Anleitung des Medienkünstler Christian Dünow eigene Bühnenbildprojektionen für das Bühnenbild gestaltet, sowie Theatertexte und Choreografien mit den Musiktheaterpädagoginnen Anja Fürstenberg und Krysztina Winkel (Deutsche Oper am Rhein) entwickelt. Abschließend wurden die Szenen der Projektteilnehmenden durch einen Flötisten und eine Cellistin musikalisch gerahmt. Das daraus entstandene 30-minütige Stück wurde am Ende der Projektwoche vor 75 Zuschauenden im Spielzentrum-Süd aufgeführt, eine eventuelle Wiederaufnahme im Rahmen der Akzente Duisburg ist geplant. Als weiteres Highlight besuchte die Projektgruppe die Premiere der Jugendoper "Flut" am 14. November im Theater Duisburg.
(Text: Deutsche Oper am Rhein)



GETANZTER Traum, GEMALTER Raum

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Ein Projekt, zwei Städte, zwei Schwerpunkte, zwei öffentliche Veranstaltungen.
In Duisburg liegt der Fokus auf dem Tanz, in Dinslaken auf der Bildenden Kunst und der Kuration. Gut, dass der Künstler Max Bilitza in beidem ein Profi ist.

Insgesamt 25 Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren beteiligten sich an der zweiwöchigen, städteübergreifenden Kunstaktion und nicht nur die Ergebnisse lassen sich sehen. Auch der Prozess war spannend, denn hier wurde ganz anders gemalt als die Kids das aus der Schule kennen.

Für alle, die weder die Tanzperformance noch die Ausstellung gesehen haben:
Bei der Tanzperformance besteht der Bühnenboden aus Leinwandrollen. Die Tänzer tanzen und malen gleichzeitig. 
Die Ausstellung haben die Kids selbst konzipiert. Einige Bilder davon seht ihr oben.

Es gab auch ganz viel Presse. Klickt euch doch mal durch.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken/kinder-werden-kuenstler-und-kuratoren-aid-1.6982086
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-action-painting-als-ferienaktion--100.html
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duisburg/video-dinslaken-action-painting-als-ferien-workshop-100.html
https://www.nrz.de/staedte/dinslaken-huenxe-voerde/dinslakener-kinder-stellen-im-museum-voswinckelshof-aus-id211452013.html



Sag es LAUT

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Beim Hörspielprojekt im städtischen Jugendzentrum Zitrone war Einfallsreichtum gefragt, als die TeilnehmerInnen mit Kolja Vorthmann und Lars Caspari ihr ganz eigenes Hörspiel kreiert haben. Eine spannende Geschichte musste her und auch die passenden Geräusche haben die 10 bis 14-Jährigen selbst entwickelt. Da wurde mit Pflanzen geraschelt und auf dem Sofa auf der Stelle gejoggt.
Am Ende wurde alles aufgenommen und zu einem Hörspiel zusammengeschnitten.
Auch das Fernsehen hat darüber berichtet. Wenn ihr Facebook habt, könnt ihr euch den Bericht hier ansehen: https://www.facebook.com/Koljeticut/videos/10212033129517166/



+++++++ Die BAND verabschiedet sich nach dem 14. Juli in die Sommerpause und freut sich ab dem 01. September auf musikbegeisterten Zuwachs +++++++



Grillo tanzt kunstvoll

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Die 1. Neon-ART-Party in diesem Jahr fand als krönender Abschluss des Stadtteilschulsfests in der Herbert Grillo-Gesamtschule statt. Insgesamt haben mehr als 90 Kinder getanzt, andere Rollen ausprobiert und fotografiert.
Wer ist nächstes Mal wieder mit dabei?



Tanzen verbindet Menschen und überwindet Sprachbarrieren

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Tanzen verbindet Menschen und überwindet Sprachbarrieren. Unter dem Motto stand das diesjährige Tanzprojekt "Alt und Neu - verbinden von Standardtanz und Moderne" im Kinder- und Jugendzentum Angertalerstraße Duisburg unter der Leitung von Christina Steffens. Denn nicht alle Mädchen haben sich von Beginn an gut verstanden. Ebenso können noch nicht alle perfekt Deutsch sprechen. Aber gemeinsam haben wir es am Ende geschafft, einen tollen Tanz zu erarbeiten. Im letzten Jahr wurde Standardtanz und Moderne verbunden und in diesem Jahr ging es um einen Lateintanz und Moderne - auch das hat wunderbar funktioniert. Auf das Lied Dear future husband von Meghan Trainor haben wir rhythmische Jive-Schritte mit weichen Bewegungen verbunden und so das Lied inszeniert. Am Ende hatten die Mädchen sogar einen richtig tollen Auftritt, sie haben auf der Abschlussfeier des Gertrudbäumer Berufskollegs getanzt und dafür tosenden Applaus erhalten.



Willkommen in Duisburg - Ankommen über Kulturorte & Fotografie

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Bilder der Gruppe bei Ausflügen zu Kulturorten

Die Idee des Projekts im Jugendzentrum Angertaler Straße:
Duisburg durch Ausflüge an kulturellen Orten und durch Fotografie zu begleiten, um geflüchteten Teenagern die Möglichkeit zu geben, aus dem Alltag heraus zu kommen,  ihnen gleichzeitig die Duisburger Kultur  nahezubringen, die Gesellschaft im Alltag zu erfahren und so ein Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln.
Hat geklappt!



Fotoworkshop "ich sehe, ich zeige!" in Hüttenheim

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Collage einiger Bilder, die im Workshop entstanden sind

Unsere Fotogruppe im Jugendzentrum "Regionalzentrum Süd" (Hüttenheim) traf sich an 6 Terminen. Nach einer Einführung zu Fototechnik und Gestaltungsaspekten legten wir direkt im JZ mit dem Fotografieren los: Kinder, Betreuer, Einrichtung. Unser Motto: ich sehe, ich zeige! An den weiteren Terminen dokumentierten wir einen Disco-Nachmittag im JZ und machten Fotoausflüge in die Umgebung. Kennst Du das "Tiger and Turtle" in Hüttenheim? Das war ein Ziel eines Ausflugs.

Als krönenden Abschluss belichteten wir unsere besten Foto-Motive aus, rahmten die Fotos und nun verschönern sie einen Aufenthaltsraum unseres Jugendzentrums. Und hier einige unserer Fotos!

Ellen Meder (Workshopleitung) und die Teilnehmer des Fotoworkshops



Mangas inspirierten auf der Offenen Lesebühne von "DU schreib(s)t"

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Schon immer inspirierten ältere Geschichten zu neuer Literatur. Die elfjährige Melissa ließ sich von einem Manga anregen, einen eigenen kurzen Roman zu erzählen. So waren bei der 11. Offenen Lesebühne von "Du schreibst" auch von fantastischen Welten mit exotisch klingenden Namen zu hören. Nachdem Moderator Ralf Koss den Auftrittsnachmittag für den schreibenden Duisburger Nachwuchs in der Hamborner Bezirksbibliothek eröffnet hatte, war das Lampenfieber der Jugendlichen schnell verflogen. Souverän und ausdrucksstark las Melissa ein Kapitel ihres Textes vor. Der Applaus war gewiss. Das von Lemonhaus e.V. initiierte Netzwerk für Literarisches Schreiben von jungen Duisburgern bietet Kindern und Jugendlichen in der Hamborner Bücherei zweimal jährlich die Gelegenheit eigene Texte dem Publikum vorzustellen. Die Offene Lesebühne gehört zum zum Duisburger Programmangebot vom Kulturrucksack NRW.



"meine city mein graffiti" hat 2016 Bleibendes hinterlassen

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In 2014 und 2015 zogen die KünstlerInnen Katharina Nitz und Markus Franz durch die Stadt und gestalteten mit euch TeilnehmerInnen Plakatwände, Litfasssäulen und natürlich die Fussgängerwege und öffentliche Plätze mit Sprühkreide.
Im letzten Jahr wurde kreativ in verschiedenen Jugendzentren in ganz Duisburg gearbeitet; dabei wurden Wände und ein Kisok gestaltet. Diese Kunstwerke bleiben nun und prägen die Einrichtungen. Wow!



Junger Journalismus auf der Offenen Lesebühne

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Manchmal möchten auch schon die jüngsten Autoren das wirkliche Leben in Duisburg beschreiben. So ging es bei der Offenen Lesebühne von "Du schreibst" journalistischer als bislang zu. Nachdem Moderator Ralf Koss den Auftrittsnachmittag für den schreibenden Duisburger Nachwuchs in der Hamborner Bezirksbibliothek eröffnet hatte, lasen die jungen Autorinnen ihre informativen Texte über das Jugendzentrum Zitrone und die Stadtbücherei Hamborn.
Zum zehnten Mal bot  "DU schreib(s)t",  das von Lemonhaus e.V. initiierte Netzwerk für Literarisches Schreiben von jungen Duisburgern, Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, eigene Texte dem Publikum vorzustellen. Die auftretenden Kinder nehmen an einer Schreibwerkstatt teil, die in Kooperation mit der Sekundarschule Hamborn und dem Jugendzentrum Zitrone stattfindet. Neben den journalistischen Texten waren auch Texte zu eigentümlichen Weihnachtsvorbereitungen zu hören. Marmelade als Shampoo-Ersatz hat nämlich ungeahnte Folgen für das Haar. Der Applaus war den jungen Autorinnen gewiss.



Bunte Musikclips selbergemacht: Mobile VJing in Walsum

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Zwei Wochenenden lang saßen 6 Jungen und 1 Mädchen im Alter von 11-13 Jahren im Kardinal-von-Galen-Haus der Kath. Kirchengemeinde St. Dionysius über jeder Menge Hardware und Software zusammen. Schon vor Beginn des VJing-Workshops hatten sie kurze Videoclips mit ihrem Smartphone gedreht. Das Material war zum Teil sehr unterscheidlich - Kunststücke der eigenen Katze, Backflips mit dem Scooter, Bottleflips aus jeder Lage und vieles mehr.

Nach dem Importieren und Schneiden der Clips mit MPEG Streamclip ging es ans Eingemachte: musikalische Komposition mit Ableton Live und Live-Manipulation der Clips mit einem Max4Live-Device, RokVid: Jungs und Mädchen haben gelernt, wie ein MacBookPro funktioniert, wie man eine MIDI-Steuerung ohne Kabel zwischen Laptop und Tablet initiert und wie die virtuellen Regler auf dem Tablet die Videos verändern. Schaut es euch in unserem Kanal an:

https://www.youtube.com/channel/UCTah2dNjWBgZgQOWrVLIHag



Auch Pannen wollen geprobt sein

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Konzerthörer, die einschlafen oder Zeitung lesen und ein Flirt im Zuschauerraum zwischen Mann und Frau, der im Mord endet?
Chaotischer kann man sich einen Konzertbesuch kaum vorstellen. Der Choreograf Jerome Robbins lässt in seinem Ballett "The Concert" keine Panne aus und zeigt mit den Mitteln des Tanzes auf ironische Art und Weise, was in einem Konzert so alles schief laufen kann. Hier darf heimlich geschmunzelt und auch einmal herzhaft gelacht werden. Mit viel Phantasie und Liebe zum Detail für Requisiten, Kostüme und Accessoires schafft Jerome Robbins einen unterhaltsamen Ballettabend.

Auch in der Tanz- und Theaterwerkstatt "Pannenshow" konnten sich 10 Jugendliche mit den Mitteln des Theaters und des Balletts künstlerisch ausprobieren. Gemeinsam mit Tänzerin und Choreografin Eva Zamazalová und Theaterpädagogin Krysztina Winkel erlebten sie zwei vielfältige Workshoptage mit Bewegungstraining, szenischem Training und entwickelten eigene Choreografien. Natürlich gab es auch Einblicke in die zwei weiteren Ballette des Ballettabends "b.29": Alle ließen sich von der romantischen Musik Tschaikowskys verzaubern und erhielten ebenfalls Einblick in zeitgenössischere Werke vom polnischen Komponisten Witold Lutaslawski. Als Highlight besuchten alle gemeinsam die Premiere von "b.29", dem neuen Ballettabend des Ballett am Rhein unter der Leitung von Martin Schläpfer, am 28. Oktober im Theater Duisburg.

Das Projekt fand in Kooperation mit dem Kinderdorf Duisburg ev.V., dem St. Barbara Kinderheim Duisburg und der Herbert-Grillo-Gesamtschule statt.



Preis für die Maulwurfstadt

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Foto: Wilfried Meyer

Das Sommerferienprojekt "Maulwurfstadt - Brücken unter der Erde" hat einen Preis abgeräumt! Und damit hat der Künstler Maximilian Bilitza schon zum zweiten Mal in Folge gewonnen. Wow!
Am Freitag, den 28.Oktober wurde die Urkunde von Christina Kampmann, unserer Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, persönlich überreicht. Sogar zwei TeilnehmerInnen standen mit auf der Bühne.
Wir gratulieren allen Beteiligten: dem Künstler, den TeilnehmerInnen und dem Kulturrucksack



Kleine Instrumente, große Wirkung

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Bild und Text: Ingo Stanelle

Die Cajonito ist eine Variation der Cajón: ihr kennt sie wahrscheinlich aus dem Musikunterricht oder von Bandauftritten - man setzt sich auf die Cajón, spielt ein paar Töne und denkt, man säße auf einem ganzen Schlagzeug! Das kleine Wunderwerk Cajonito ist fast ebenbürtig - unglaublich, wie viele Soundvariationen in dieser kleinen Cajón-Variante liegen. Sie ist wunderbar geeignet, um Rock-, Pop- und Hip-Hop-Rhythmen zu spielen.

Zum ersten Mal war der Kulturrucksack und mit ihm der Instrumentenbauer Ingo Stanelle im nördlichen Duisburger Stadtteil Walsum zu Gast: auch durch die gute Organisation vor Ort war der Workshop mit 14 Teilnehmern mehr als ausgebucht!

So machten wir uns im heißen August im Kardinal-von-Gahlen-Haus daran, eine solche Drumkiste zu bauen: Zuerst wurde ein Schalloch aus einer der Langseiten ausgesägt oder mit der Lochsäge gebohrt. Dann konnten schon alle vier Korpusteile miteinander verleimt werden, auch das ausgesuchte Furnier wurde mit dem Schlagfell kaltverleimt. Die im Gegensatz zur Cajón einfacher gebaute Snaremechanik wurde nun von den Jugendlichen angefertigt, bevor sie an das Verbinden aller Holzteile gingen. Anschließend klebten sie beide Schlagfelle sorgsam auf den Korpus und versahen diesen mit hölzernen Zungen; Korpuszwingen verteilten dann gewaltigen Druck auf die Cajonito für eine halbe Stunde. In einer gut organisierten Schleifkette wurden die Trommeln alle von Korn 80 auf 180 hochgeschliffen.

Ein bis zwei Hartölaufträge später glänzen alle Cajonitos, besonders die furnierte Schlagseite hat eine ganz besondere Tiefe bekommen.

Alle Teilnehmer waren sehr zufrieden mit ihrer Arbeit und nahmen das Instrument gerne und glücklich mit nach Hause.

Bei den anschließenden Proben wurden klassische Popstücke wie "Freak Out" als Play-A-Long benutzt, um mal richtige Rockgrooves zu spielen, aber auch reine Perkussionsrhythmen wie Kpanlogo klingen mit afrikanischer Basstrommelbegleitung Spitze.



"Beats of Summer" selber machen!

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"Beats of Summer" war das Motto der diesjährigen Stadtranderholung im Regionalzentrum Süd. Eigene "Beats of Summer" gemacht haben 14 Kinder und Jugendliche aus der Stadtranderholungs-Gruppe: am Computer mit einem Loop-basierten Musikprogramm. Dabei entstanden 14 kurze Musikstücke.

Zusätzlich wurden Foto- und Videoaufnahmen gemacht; teilweise mit einem Selfie-Stick. Diese Aufnahmen bearbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Videoschnittprogramm zu komischen Filmsequenzen, wobei Techniken wie Pixilation und Rückwärtstrick benutzt wurden.

14 Kinder, 14 Stücke - und über die hat die Gruppe selbst am Ende des Projekts abgestimmt. Die besten fünf werden - teilweise leicht gekürzt - im Videoclip präsentiert.

Wir hatten viel Spaß, und die Musik kann sich hören, der Videoclip sehen lassen!

Thorsten Versteylen, Projektleitung

https://www.youtube.com/watch?v=fRgDTr7OitA



Maulwurfstadt-Ausstellung im Museum Voswinckelshof in Dinslaken

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Jugendliche aus Duisburg und Dinslaken haben gemeinsam mit dem Künstler Max Bilitza einen Maulwurfblick auf ihre Städte genommen. Sie haben Geschichten und Szenarien entwickelt, waren Regisseure und Kuratoren. Nun zeigen sie ihre Ergebnisse aus Fotografien und Installationen in einer Sonderausstellung im Museum Voswinckelshof.
Am Samstag war die Ausstellungseröffnung und die TeilnehmerInnen führten die begeisterten Besucher selbst durch die Ausstellung.
Bis zum 11.September ist die Maulwurfstadt-Ausstellung noch zu sehen. Auf nach Dinslaken ins Museum!



Das Jugendzentrum Angertaler Straße geht auf Reise durch die Stadt

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Ausgestattet mit Kameras und Geocaching-Equipment hat das Jugendzentrum Angertaler Straße eine Kulturreise durch die Stadt veranstaltet. Die 10-14-Jährigen haben viel Neues entdeckt und werden weiterhin mit offenen Augen durch ihre Stadt gehen.



Auf der Premiere von "Die Schneekönigin"

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Bei der ersten Musiktheaterwerkstatt dieses Jahres gab es viele Highlights: Trollohren und eigene Bühnenbilder wurden selbst hergestellt, die Geschichte erforscht, die Premiere besucht.
... und einige TeilnehmerInnen waren tatsächlich auf der Premierenfeier.
Die Bilder sprechen für sich und eine nächste Musiktheaterwerkstatt folgt im Juli. Wo, wird bald unter "Aktuelle Reiseangebote" veröffentlicht.



Das Hörspiel ist bald fertig!

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Von September bis Dezember haben Jugendliche mit den Theaterpädagoginnen Krysztina Winkel und Anja Fürstenberg von der Deutschen Oper am Rhein im Theater Duisburg ein Hörspiel entwickelt. Die TeilnehmerInnen haben sich von der Athmosphäre im Theater inspirieren lassen.

Jetzt haben die TeilnehmerInnen noch einen spannenden Ort kennengelernt: Im Tonstudio in der Bunkeretage 2 e.V. im Kulturbunker Bruckhausen wurde das Hörspiel aufgenommen.
Seid mit uns gespannt auf das Ergebnis!



Zauberflöte entdecken

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Am Wochenende tauchten 15 DuisburgerInnen mit den Theaterpädagoginnen Krysztina Winkel und Anja Fürstenberg von der Deutschen Oper am Rhein im Kindermuseum Explorado in die Geschichte und das Bühnenbild der ZAUBERFLÖTE ein.
Jeder suchte sich seine Lieblingsfigur aus und in Kleingruppen entwickelten die 10-14-Jährigen neue Dialoge und Szenen, die sie vor den Videoinstallationen aus der aktuellen Inszenierung von Barrie Kosky spielten und sich gegenseitig präsentierten.

Nach diesem kreativen, aktiven Wochenende besucht die Werkstattgruppe am 18.12. gemeinsam die Inszenierung im Theater Duisburg.
Wir wünschen viel Spaß!



Jungautoren lesen eigene Texte

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Wenn das Lampenfieber groß ist, hilft der Auftritt zu zweit. So betraten die Teilnehmerinnen der Offenen Lesebühne teilweise gemeinsam die Bühne, um ihre selbstgeschriebenen Texte vorzutragen.
Die Jungautoren lasen kurze Gedichte, die aus Sprachspielereien hervorgegangen sind. Ihre Nonsenseverse überraschten das Publikum.
Den Applaus hatten sich die jungen Autoren nach ihrer ersten Lesung wohl verdient.

Die nächste offene Lesebühne von "DU schreib(s)t", in Koorperation mit der Stadtbibliothek Duisburg und dem Kulturrucksack NRW/Duisburg findet am 01.Juni 2016 statt.
Alle Autoren von 10-14 Jahren sind herzlich eingeladen, ihre Texte vorzutragen.
Meldet euch einfach bei uns!



Mia und Max Bilitza werden für ihr Kulturrucksack-Projekt ALLTAG ALLE MANIA mit dem "Projektpreis Kinder- und Jugendkulturland NRW 2015" ausgezeichnet

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Mia und Max Bilitza bei der Preisverleihung in Neuss

Das Projekt Alltag Alle Mania hat diesen Sommer viele DuisburgerInnen - und viele, die es noch werden wollen - in seinen Bann gezogen. Die Geschwister Mia und Max Bilitza haben gemeinsam mit einem Künstlerteam und 50 bunt gemischten Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren ein Tanzprojekt auf die Beine gestellt, das bei den 90 Zuschauern in der Kulturkirche Gänsehaut erzeugt hat.
Nun wurden die Geschwister für ihr Projekt ausgezeichnet! Zurecht!
Herzlichen Glückwunsch - auch an alle tanzwütigen, mutigen, talentierten TeilnehmerInnen.
Wir freuen uns mit euch!



Musical-Woche im Duisburger Norden

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Passend zur Ferienzeit, in der man sich gerne in fremde Welten träumt, drehten sich alle Lieder und Szenen in der Musical-Woche um das Thema ABHAUEN.
"Abhauen. Wegfahren. Weglaufen." hieß es im Prolog. Die Ziele offen. Die Gründe grundverschieden.
Licht an!

In der ersten Szene fahren zwei Jugendliche mit einem geklauten Auto los, und wissen noch gar nicht wohin. Erst als ihnen drei Turnerinnen über den Weg laufen und mit ins Auto steigen, wird das Ziel gewählt: Es geht nach Paris. Auf der Bühne wird "Heute hier morgen dort" gesungen, bevor das Licht ausgeht und eine neue Szene beginnt.
Zwei Straßenmusikerinnen sitzen am Bühnenrand und spielen vor sich hin. Ein schick gekleidetes Mädchen sitzt in einem Café und liest, als eine Urlauberin mit übergroßer Karte die Bühne betritt und sich nicht so richtig entscheiden kann, ob sie erst ins Hotel oder zum Eifelturm soll. Durch Zufall trifft sie eine Bekannte und gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Das Mädchen im Café gibt den Touristinnen einen Insidertip für Paris: Ihre Lieblingsstraßenmusikerinnen. Sie werfen Geld in den Koffer und verabschieden sich auf Französisch mit "Au revoir". Da fällt der Musikerin ein bekanntes Lied ein, sie beginnt zu singen und die Bühne wird zur Tanzfläche.
Black.
Drei leere Taschen und allerlei Nützliches befinden sich auf der Bühne, als drei Schwestern beginnen, ihre Koffer zu packen. Sie wollen abhauen, weil sie den Streit der Eltern nicht mehr aushalten. Egal wohin, Hauptsache nicht mehr im Streit. Und hauptsache zusammen. Sie schaffen es, sich eine Höhle zu bauen, bevor es anfängt zu regnen und sind überglücklich, dass sie wenigstens sich haben. Im Traum hören sie "Lieblingsmensch" und tanzen unter Seifenblasen einen Traumtanz.

Applaus für Cynthia, Giorgina, Lea, Lucy und Nele!!



Ausstellung von "Kleider machen Leute"

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Am 02. September haben die TeilnehmerInnen zusammen mit Manuel Schroeder, dem Leiter des Projekts ihre Werke im Kulturbunker Bruckhausen vor der Öffentlichkeit präsentiert. Die kreierten "Styles" können sich sehen lassen!
Das findet auch die Presse!
Klickt auf die Links und schon seid ihr bei den Berichten.

http://waz.m.derwesten.de/dw/staedte/duisburg/nord/bezaubernde-bruckhausener-bilder-id11052216.html?service=mobile
http://m.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/projekt-mit-kindern-kleider-machen-leute-aid-1.5361323

PS. Bald werden die Ausstellungsstücke voraussichtlich im Schüleratelier im Averdunk Center zu sehen sein.



ALLTAG ALLE MANIA - Wir sind auch Wochen später noch begeistert!

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Die Präsentation war am 5. Juli und noch immer reden wir begeistert von ALLTAG ALLE MANIA!
AN ALLE JUNGS, DIE DABEI WAREN:
Bei Max könnt ihr derzeit in der Tanzwerkstatt Ulla Weltike immer donnerstags von 16.30 bis 18.00 Uhr weiter aktiv sein! Meldet euch an unter geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder geht einfach vorbei!



Hört euch Radio Brucklyn an!

Die erste Sendung von Radio Brucklyn ist online. Und hat definitv Ohrwurmpotenzial! Hört euch an, was im Kulturbunker Bruckhausen in der 2. Etage passiert und seid nach den Ferien vielleicht selbst dabei!

https://www.youtube.com/channel/UC0RxbREDY5q9HVE4g_gMEBw  



Gänsehaut beim Auftritt von ALLTAG ALLE MANIA

Bildquelle: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/tanz-erzaehlt-vom-fluechtlingsleben-aimp-id10857637.html

Ich wollte eigentlich ganz viele Fotos machen und bevor es losging, kam ich im Foyer auch noch dazu. Doch dann hat die Choreografin des Abends Mia Bilitza darauf aufmerksam gemacht, dass der ganze Abend professionell fotografiert und gefilmt wird. Und darüber war ich glücklich!
Ich hätte nicht einen Moment der Veranstaltung verpassen mögen, weil ich vielleicht zoomen müsste.
40 Jungen und Mädchen in roten Kleidern (die Jungs in grau-roten Outfits) erzählten uns ohne Worte eindrucksvoll durch den Tanz eine Geschichte, bei der ich nicht nur einmal Gänsehaut bekam!

Gratulation an alle Beteiligten!
Die Standing Ovations und der laute anhaltende Beifall mit Zugabe-Rufen waren verdient.



Eindrücke von der 7. Offenen Lesebühne in Hamborn

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Mobbing war zentrales Thema bei der 7. offenen Lesebühne von "DU schreib(s)t"
Nicht bei jeder offenen Lesebühne von "DU schreib(s)t" wird die Rekordzahl der letzten Veranstaltung im Dezember erreicht. Damals lasen 26 junge Duisburger Autoren aus eigenen Texten vor. Dieses Mal hatte sich eine kleine, feine Runde in der Hamborner Bezirksbibliothek eingefunden, als Moderator Ralf Koss die Leserunde eröffnete.

Auf der Bühne stand ein Thema im Zentrum: Mobbing. Schon in der Grundschule machen Kinder die Erfahrungen über einen langen Zeitraum hinweg schikaniert zu werden. Einige verarbeiten das später, indem sie darüber schreiben. Nicht nur dazu gehört Mut. Für die 11-jährige Lena war die Lesung eine Premiere, bei der das Lampenfieber erst einmal überwunden werden musste. Als Belohnung erhielt sie besonders viel Applaus vom Publikum.

Die nächste offene Lesebühne von "DU schreib(s)t" findet am 2. Dezember statt.

(Text und Foto: Ralf Koss)



Das entstand beim Projekt "Schreibreise Kulturrucksack" - Toll!

Am Wolfsee kann man entspannen.
Wir schwimmen.
Wir spielen Fußball, fangen, Wasserball.
Wir machen Wettschwimmen.
Wir spielen Verstecken.
Wenn wir entspannen wollen,
legen wir uns aufs Handtuch.

Von Marcel, 12 Jahre



Meine City, mein Graffiti - so war's beim letzten Mal, seid nächstes Mal dabei!

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Sie haben gesprayt, gezeichnet, gemalt. Sie haben ihre Spuren hinterlassen, auf der Straße und auf dem Marktplatz in Laar.
Am 06. Juni geht es in Beekerwerth weiter. Wenn ihr auch Lust habt Schablonen-Graffitis und Street-Art zu machen, kommt einfach vorbei!



Flashback! Der Flyer zur Tanz- und Theaterwerkstatt ist da.

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So sieht er aus, der neue Flyer zur Tanz- und Theaterwerkstatt der Deutschen Oper am Rhein.
Das Bild lässt Platz für Phantasie. Findet bei der Werkstatt heraus, was dahinter steckt und ob Ballett wirklich immer mit Tüll und Spitzenschuhen verbunden ist.
Viel Spaß!
Infos und Anmeldung unter: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik



Wie angekündigt... Der Süden hat gerockt!

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Das Foto hat der Fotograf der WAZ geschossen

In beiden Jugendzentren wurde getanzt und gepowert, was das Zeug hält. Es gab sogar eine Abschlusspräsentation und die Presse war da!
Die beiden oben rechts sind übrigens Elisa und Orhan. Mit denen werdet ihr es noch öfer zu tun haben (können)! =)
Im Sommer und im Herbst gibt es auf jeden Fall wieder Ferientanzangebote!



Der Süden tanzt!

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In den Osterferien wird getanzt! Ab in den Süden...

Im Jugendzentrum Spielzentrum Süd wird schon fleißig getanzt, aber auch nächste Woche im Jugendzentrum Angertaler Straße könnt ihr eurer Tanzkraft freien Lauf lassen! Die genauen Termine findet ihr unter "Reiseangebote".
Rockt die Tanzfläche!!


MEINE CITY, MEIN GRAFFITI GEHT WEITER! Die Termine stehen schon fest, also vormerken! Wo ihr wann mit Sprühkreide und Farbe kreativ werden könnt, erfahrt ihr in Kürze!

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Und hier die Samstagstermine:
9.Mai / 6.Juni / 11.Juli / 1.August / 29.August / 5.September / 12.September



Der TAG DER SCHUL-UND JUGENDKULTUR war ein toller Erfolg! Dank euch!

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Letzten Donnerstag war es soweit! Im Theater am Marientor habt ihr gezeigt, was ihr künstlerisch so drauf habt! Beeindruckend war das Bühnenprogramm von 9.40 - 13.00 Uhr. Ich kann mich gar nicht entscheiden, was am besten war =) Applaus an euch! Macht weiter so! Wer es verpasst hat, kann sich demnächst den ganzen Vormittag auf DVD bestellen, denn ein professioneller Filmemacher hat alles aufgenommen.


Zum Donnerdrummel! Lasst den Räuberwald erklingen! Wer ist dabei?

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Lasst euch das nicht entgehen!


"Das Verhör" - Das KOM'MA Theater spielt in eurem Klassenzimmer. Ihr müsst nur buchen.

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Am Samstag hat das Stück Premiere, danach reist es durch eure Klassenzimmer. Die folgenden Termine könnt ihr mit eurer Klasse für 2 Schulstunden buchen:
02. März 2015 / 04. März 2015 / 05. März 2015
04. Mai 2015 / 06. Mai 2015 / 07. Mai 2015 / 08. Mai 2015

Jetzt müsst ihr nur noch die Lehrer überzeugen und euch im KOM'MA- Theater anmelden. (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik oder 0203 / 2838486)
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! =)

Info zum Stück:
Ein Junge liegt im Koma. Eine Kommissarin führt ein hartes Verhör. Und der Verhörte rückt nicht raus mit der Sprache. 
"Das Verhör" ist ein böses Stück über Mobbing und über die Bilder und Klischees, die wir dazu im Kopf haben. Es ist aber auch ein Stück über die Schwierigkeit, jenseits von festgeschriebenen Bildern, jenseits von lieb gewonnenen Klischees wahrgenommen zu werden. 



Alltag Alle Mania! Springen, rennen, taumeln, fallen, wieder aufstehen...

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... festhalten, loslassen, getragen werden, schreien, lachen, vorwärts gehen und am Ende lernen, auf den eigenen Beinen zu stehen.
Über 40 10-14 Jährige haben das Ende Dezember alles selbst erlebt.
Sei beim nächsten Mal dabei.
Ein Video zum einstimmen gibt es unter: http://vimeo.com/118253131


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