Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation jüdischer Kinder aus Duisburg

"Von dieser Stelle . . ." - mit dieser Inschrift soll das Mahnmal an die Deportation mindestens 130 jüdischer Kinder in der Zeit zwischen 1938 und 1945 vom Duisburger Hauptbahnhof aus in die Konzentrations- und Todeslager erinnern.
Mahnmal für die deportierten KinderGroßbildansicht

Für die durch den Jugendhilfeausschuss der Stadt Duisburg initiierte Planung eines Mahnmals zur Erinnerung an die Geschichte deportierter jüdischer Kinder aus Duisburg in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof hat ein Jury aus 15 Vorschlägen den Entwurf des Duisburger Künstlers Gerhard Losemann ausgewählt. In Zusammenarbeit des Künstlers mit Jugendlichen der Ausbildungswerkstatt der Firma Thyssen - Krupp - Steel Europe wurde der 3 m hohe und 0,75 m breite Quader aus Cortenstahlblech geschaffen. Um dem inhaltlichen Bezug zwischen der Inschrift und dem Hauptbahnhof gerecht zu werden, soll das Mahnmal nach dem endgültigen Ausbau des Bahnhofsvorplatzes dort  aufgestellt werden. Der derzeitige Standort auf dem Hain an der Ecke Saarstraße / Brücke Königstraße - wo die Skulptur am 09. November 2012 feierlich der Öffentlichkeit übergeben wurde - ist daher nur vorübergehend.


Standort:

Ecke Saarstraße/ Brücke Königstraße

Künstler:

Gerhard Losemann

Material:

Corten-Stahl

Jahr:

2012

Maße:

3 m hoch, 75 x 75 cm breit, ca. 820 kg schwer