Dazwischen oder für den Nachbarn

Erwin Wortelkamp zählt zu den bedeutenden zeitgenössischen Bildhauern.
1938 in Hamm/Sieg geboren, lebt und arbeitet er jetzt in Hasselbach/Westerwald und Acquaviva Picena/Italien.
Dazwischen - oder für den Nachbarn -

Der Künstler sucht in seinen Werken die Auseinandersetzung mit der Umwelt, sei es im städtischen Umfeld oder im Landschaftsraum. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren es Aktionen und Objekte, die gesellschaftspolitisch wirken wollten und z.B. die Unwirtlichkeit des "öffentlichen Raumes" anprangerten oder sich gegen die Beiträge von "Kunst am Bau" wandten. Seine Skulpturen behaupten sich und verweisen bei allen gewollten Wechselbezügen auf sich und den Betrachter zurück. Außen sind sie meist Natur belassen, verwittert, schwarz, innen überwiegend weiß gekalkt; die Strukturen der Kettensägenbearbeitung wirkt wie entmaterialisiert. Seine Bronzen gewichten sich anders, aber bleiben auch optisch den Holzskulpturen nahe. Stets ist aber das besondere Interesse dominant, im Raum und in der Umgebung einwirkend zu gestalten

 


Standort:
Krematorium Düsseldorfer Str.

Künstler:
Erwin Wortelkamp

Material:
Holz und Metall

Jahr:
2002

Maße:
Eisen-Bramme 9,00 m X 0,90 m X 0,12 m, Holzskulptur 6,20 m X 0,25 m X 0,23 m, Eisenguss 2,20m X 0,25 m X 0,23 m