Mercator Quartier - Abrissarbeiten kurz vor Abschluss

Die Abbruchbrucharbeiten auf dem zukünftigen Wohn- und Geschäftskomplex Mercator Quartier begannen Mitte Januar 2016.

Die Abbrucharbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit dem Amt für Baurecht und Bauberatung - dem Bereich der Unteren Denkmalbehörde -, da die archäologischen Grabungen noch nicht abgeschlossen sind und während der Arbeiten mit weiteren Funden gerechnet werden kann/wird. Die Archäologen sind vor Ort und begleiten die Abrissarbeiten.
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Abriss des ehem. Berufskollegs Duisburg-Mitte

Die Reihenfolge der Abrissarbeiten sieht wie folgt aus:

Die Pavillons der ehemaligen Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Obermauerstraße 55 wurden im Januar abgerissen.

Ende Januar wurde mit dem Abbruch einer Turnhalle begonnen. Im Anschluss die zweite Turnhalle. Danach erfolgte Mitte Februar das Schulgebäude der Grundschule gegenüber, anschließend das Schulgebäude ehem. Gemeinschaftshauptschule, Gutenbergstr. 25. Diese Arbeiten wurden im Mai abgeschlossen

Nach dem der o. g. komplette erste Teilbereich kontrolliert zurückgebaut ist, konnte mit dem Abriss des Gebäudekomplexes des Berufskollegs Ende Mai begonnen werden.

Im Bereich des Berufskollegs sind große Teile der Fundamente des Mercatorhauses gefunden worden. Aus diesem Grund wird in diesen Bereichen mit erhöhten Schutzmaßnahmen gearbeitet.

Im zweiten Teilbereich - dem ehemaligen Berufskolleg - soll der Rückbau oberirdisch bis Ende Juli abgewickelt sein.

Zu den Abbrucharbeiten gehören: Entkernung der Gebäude, Abbruch der Gebäude, Sortierung der Baumaterialien, Abfahren der Baumaterialien, Verfüllung des Geländes.


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Die Gesamtkosten wurden auf ca. 1,2 Mio. Euro beziffert.

Massenangaben:

Bei 100.000 Kubikmeter umbautem Raum müssen/mussten rund 20.000 Kubikmeter Schutt insgesamt entsorgt werden. Das sind rund 35.000 Tonnen. Dafür sind 1.400 LKW- Fahrten nötig.

Bis Ende April waren dies 52.000 Kubikmeter umbauter Raum und 16.000 Tonnen Bauschutt. Bis Ende August noch einmal 48.000 Kubikmeter umbauter Raum und 19.000 Tonnen.

Verfüllt werden die Baugruben mit rund 16.000 Kubikmeter Sand. Dies sind 26.000 Tonnen und noch einmal 1.000 LKW-Ladungen.

Zeitlicher Ablauf:

Die Baustellenaktivitäten werden voraussichtlich bis ins Frühjahr 2017 anhalten, da die archäologischen Untersuchungen noch bis zum Jahresende anhalten. Erst dann kann die Baugrubenverfüllung abschließend erfolgen. Zuletzt wird das komplette Gelände mit Recyclingmaterial abgedeckt.