Bilderstrecke zur Sanierung der Obermaschinerie

IMD erneuert Obermaschinerie des Theaters Duisburg

In 25 Metern über der Bühne befindet sich die vor 25 Jahren eingebaute Obermaschinerie des Theaters Duisburg. Nun wird die Obermaschinerie, an der Prospekte und Requisiten befestigt sind, erneuert. Die insgesamt vier Millionen teure Maßnahme wird in drei Bauabschnitten während der Spielzeitpausen durchgeführt.
Theater DuisburgGroßbildansicht

Der erste und zweite Bauabschnitt

Im ersten und zweitem Bauabschnitt wurde im Jahr 2009 ein seilfreier Schnürboden eingebaut. Der neue Schnürboden besteht aus einer Stahlunterkonstruktion und wurde am Bestand-Dachtragwerk befestigt. Auf dieser Unterkonstruktion wurde ein sogenannter Lamellenboden montiert. Der tragfähige Boden ermöglicht die freie Platzierung der Punktzüge, so werden dem Nutzer neue Möglichkeiten zur Gestaltung des Bühnenbildes ermöglicht.


Der dritte Bauabschnitt

Der Saal im Theater DuisburgGroßbildansicht
Innenraum des Theaters Duisburg

Im Jahr 2010 wird die alte Prospektzuganlage komplett demontiert. Der Umbau in dem eng bemessenen Zeitraum der spielfreien Zeit kann nur realisiert werden, da bereits der bühnentechnische Stahlbau, die Antriebsmaschinen und Schaltanlagen vor Beginn der Arbeiten hergestellt und beim Fachbetrieb gelagert sind.

Parallel zu den Demontagearbeiten werden bereits die neuen Antriebsmaschinen auf der linken Bühne, Bühnenturmseite im Schnürboden aufgestellt. Besondere Herausforderung in diesem Jahr ist die Verteilung der neuen Lasten der Prospektzüge und der angehängten Nutzlasten im alten Bestand-Dachtragwerk.

Fast rund um die Uhr arbeiten Facharbeiter in den letzten Wochen des Bauabschnitts, um die Arbeiten abzuschließen. Und mit Erfolg, der Zeitplan und das Budget wurden eingehalten. Duisburgs Theater verfügt nun über eine rechnergesteuerte Obermaschinerie der neuesten Generation.


Der letzte Bauabschnitt

Im letzten Bauabschnitt wird die Bestands-Steuerung der Untermaschinerie in die neue Steuerung der Obermaschinerie integriert, um so eine gemeinsame Steuerung für die gesamte Bühnenmaschinerie zu erhalten.

Ferner wird der Hauptvorhang mit einem elektrischem Antrieb zum szenischen Öffnen/Schließen und zum Heben/Senken für Wartungszwecke ausgerüstet.