Dreifachsporthalle des Albert-Einstein-Gymnasium fertiggestellt

Oberbürgermeister Sören Link, Schulleiter Karl-Heinz Weber und IMD-Geschäftsführer Uwe Rohde freuten sich am 06.02.2014 die frisch sanierte Dreifachsporthalle vorzustellen.
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v.l.n.r. Uwe Rohde, Sören Link, Karl-Heinz Weber

Die Dreifachsporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums wurde im Jahre 1977 errichtet. Im Rahmen einer turnusmäßigen Überprüfung der Dachkonstruktion wurden umfangreiche Schäden in Form von Rissbildungen in tragenden Elementen festgestellt, die sich negativ auf die statische Ausrichtung des Daches auswirkten.

Die Sporthalle wurde daraufhin umgehend gesperrt. Nach zahlreichen Untersuchungen wurde im Ergebnis festgestellt, dass die komplette Dachkonstruktion erneuert werden muss. Nach nunmehr 33 Jahren befanden sich auch der Sportboden sowie die Sanitäranlagen, Elektroanlagen, Lüftungsanlagen und Gebäudefassade altersbedingt in einem sanierungsbedürftigen Zustand.


Baubeschreibung

Die Sanierungsarbeiten wurden in zwei Bauabschnitte unterteilt. Den ersten Bauabschnitt setzte man in 2011/2012 um, dieser umfasste die Erneuerung der Dachkonstruktion inkl. Deckenbeleuchtung und des Sportbodens. Darüber hinaus fanden Lüftungs- und Heizungsregelungsarbeiten statt. Die Arbeiten wurden im Sommer 2013 bis auf einige Restarbeiten abgeschlossen. Die Unterkonstruktion des Sportbodens war an zahlreichen Stellen gebrochen, wodurch die flächenelastische Schwingfunktion und die Tragfähigkeit stark eingeschränkt war. Durch eindringende Feuchtigkeit waren weitere Schäden entstanden. Der Oberbodenbelag war vielfach gerissen und verursachte Stolperkanten.


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Die Reparatur der vorhandenen Schäden wäre unwirtschaftlich gewesen. Aufgrund der starken Beschädigungen war ein Austausch des Sportbodens zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Sportunterrichtes erforderlich.

Nach Demontage der vorhandenen Teleskoptribüne wurde der gesamte Schwingboden mit Oberbodenbelag aus Linoleum inklusive Unterkonstruktion, PE-Folien, Rahmen und Bodendeckeln ausgebaut und ordnungsgemäß entsorgt. Danach wurde eine Feuchtigkeitssperre in Form einer Bitumenschweißbahn eingearbeitet. Im Anschluss daran verlegte man einen flächenelastischen Doppelschwingboden einschließlich Wärme- und Trittschalldämmung auf dem bauseitig vorbereiteten Untergrund.


Für den Geräteraum und die Nischen der Teleskoptribüne wurde eine starre Sportbodenkonstruktion gewählt. Die vorbereitete Sportbodenunterkonstruktion wurde mit einem Oberbodenbelag aus Linoleum fachgerecht belegt. Abschließend wurden mehrfarbige Spielfeldmarkierungslinien für verschiedene Sportarten eingemessen und mit hochabriebfester Markierungsfarbe aufgetragen. Der 2. Bauabschnitt beinhaltete die Sanierung der Gebäudefassade, der Nebenräume (Umkleideräume und Sanitäranlagen) und des Eingangs.

 


Die neue Fassanden- und AußengestaltungGroßbildansicht
Die neue Fassanden- und Außengestaltung

Finanzierung

Die Nutzung der Sporthalle war nach den Sommerferien 2013 - zur Freude aller Schülerinnen und Schüler und der Sportvereine - wieder ohne Einschränkungen möglich. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 2,8 Mio. Euro.