Sanierung Mannesmann-Gymnasium abgeschlossen - Oberbürgermeister Sören Link informiert sich vor Ort

Nach rund einjähriger Bauzeit konnten die umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten am Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium abgeschlossen werden. Oberbürgermeister Sören Link informierte sich vor Ort, im Rahmen eines Presse- und Fototermins am 08.11.2012, über die durchgeführten Arbeiten.
Großbildansicht
Oberbürgermeister Sören Link besuchte die naturwissenschaftlichen Räume


Baumaßnahme Reinhard- und-Max-Mannesmann-Gymnasium

Die Schule wurde in den Jahren 1976 - 1978 in 2- und 3-geschossiger Bauweise errichtet und entspricht dem typischen Baustil der 70er Jahre. Das Gymnasium ist das einzige Ganztagsgymnasium in Duisburg.

Großbildansicht
Die sanierte Außenfassade im Eingangsbereich mit dem neuen Schulschild

Die Baumaßnahme am Hauptgebäude des Reinhard- und-Max-Mannesmann-Gymnasiums umfasste die Erneuerung der Gebäudehülle (Fensteranlagen und Fassadenelemente) sowie der veralteten Gebäudetechnik (Heizungen inkl. Erneuerung der Heizleitungen, Beleuchtungen inkl. Elektroleitungen, Sanitärleitungen). Darüber hinaus wurden dringend erforderliche Brandschutzmaßnahmen durchgeführt und die überholte Einrichtung im Bereich der naturwissenschaftlichen Räume auf den aktuell erforderlichen technischen Stand gebracht.


Großbildansicht
Die modernisierten NW-Räume

Mit Beginn der Demontage der Fensteranlage im Sommer 2011 wurde nach entsprechenden Untersuchungen eine nicht vorhersehbare PCB-Schadstoffbelastung an den Fensterfugendichtungen festgestellt. Aufgrund dieser Erkenntnis fanden Raumluftmessungen statt. Die Grenzwerte der Schadstoffbelastungen in der Luft wurden nicht überschritten.


Großbildansicht
Herr Kalveram,Herr Rohde und Frau Keens nahmen Einblick in den Unterricht

Bei weiteren Materialprobeentnahmen an den Gebäudebestandteilen wurden ebenfalls Schadstoffbelastungen festgestellt. Um im gesamten Gebäude einen Neubaustandard zu erreichen, entschloss sich das Immobilien-Management Duisburg dann für eine großzügige komplette Sanierung des gesamten Bestandes.

Großbildansicht
Pressekonferenz 2012 Herr Rohde und Herr Kalveram erläutern den Umfang der Baumaßnahme

Zur ursprünglichen geplanten Sanierung kamen noch folgende Dinge hinzu: Die Türblätter, Oberlichtblenden, Schranktüren, Farbbeschichtungen der Stahlrohrtüren und Türzargen, Fugenmassen der Holzpaneeldecken, Gipskartondecken sowie Buntsteinputz wurden bzw. werden erneuert.

Ursprünglich war die energetische Sanierung der Gebäudehülle, Beleuchtung und Heizung geplant. Aufgrund der kompletten Sanierung wurde der gesamte Bauablauf überarbeitet und in fünf Teilbereiche und vier Bauabschnitte aufgeteilt.


Großbildansicht
Die sanierte Außenfassade von der Rückseite

Die Ausstattung der Schule entsprach ebenfalls nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Die komplett neu eingerichteten naturwissenschaftlichen Räume und die neue Medienausstattung ermöglichen nun einen adäquaten Unterricht. So wurden 56 PCs und Notebooks sowie der Netzwerkserver erneuert. Auch die übrigen Klassen-, Pausen- und Fachräume sowie Lehrerzimmer wurden modernisiert.

Die Terminabläufe wurden neu erstellt und optimiert, so dass der ursprünglich geplante Fertigstellungstermin weiterhin Bestand hatte und der Schulbetrieb nach den Sommerferien 2012 wieder aufgenommen werden konnte.

Im Rahmen der Baumaßnahme musste die Schule komplett leergezogen werden. Dies wurde durch die Gestellung von Klassenraumcontainern realisiert und durch Nutzung von Räumen der Realschule Süd. Um diese Räume für die Nutzung herzurichten, mussten im Vorfeld die Umzugsarbeiten und Arbeiten zur Versorgung mit Strom und Wasser ausgeschrieben, beauftragt und ausgeführt werden. Da das gesamte Mobiliar und die Lehrmittel sowie die komplette Verwaltung umziehen mussten, konnte der Umzug nur in den Ferien stattfinden, da ansonsten der Schulbetrieb gefährdet gewesen wäre.

 


Großbildansicht
Die Schüler überreichen dem Oberbürgermeister Sören Link ein T-Shirt ihrer Schule

Fakten

Die energetische Sanierung der Gebäudehülle bestand aus ca. 1.600m² Fensterfläche, 1.300m² außenliegender Sonnenschutz und ca. 4.000m² hinterlüfteter Kaltfassade. Der Rückbau bestand aus ca. 3.000m² Putzarbeiten, 4.800m² Abhangdecken, 3.600m² Bodenbeläge, ca. 13.000m² Anstrich von Wandflächen und Erneuerung sämtlicher Türblätter. Die Gesamtbaukosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 8,240 Mio. Euro. Von Seiten der Bildungsholding wurden für den Bereich der Einrichtung rund 655.000 Euro investiert. Die Kosten für Möblierungen von Klassenräumen, des Lehrerzimmers und der Schulverwaltung betrugen rund 200.000 Euro. Weitere 20.000 Euro entfielen auf die Neueinrichtung des Bereiches für die Pausenverpflegung und 55.000 Euro auf die Erneuerung der IT-Ausstattung.

Insgesamt wurden 8,9 Mio. Euro in dieses Großprojekt investiert.

Bis auf einige Restarbeiten ist die Baumaßnahme abgeschlossen.