Integriertes Handlungskonzept Innenstadt

Das 2011 bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereichte Integrierte Handlungskonzept Innenstadt musste, um gefördert werden zu können, entsprechend der vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) konzeptionellen und qualitativen Anforderungen überarbeitet werden.

Grundlage

Grundlage für die Überarbeitung bildete die Stadtentwicklungsstrategie Duisburg 2027 sowie der Masterplan Innenstadt. Das hieraus abgeleitete Handlungskonzept wurde in zeitlicher und finanzieller Hinsicht deutlich gestrafft: Die Umsetzung ist auf einen Zeitraum von etwa 5 - 6 Jahren angelegt (2014 - 2018) und auf ein Fördervolumen von 14,7 Millionen € reduziert. Hinzu kommt ein kommunaler Eigenanteil von 3,9 Millionen €. Der im Handlungskonzept aufgezeigte Zeit- und Finanzrahmen ist mit den städtischen Ressourcen abgestimmt und in dieser Form umsetzbar. Berücksichtigt und aufgelistet wurden hier auch die 630 Millionen € private und öffentliche Investitionen.


Handlungskonzept

Das Handlungskonzept zeigt Handlungsfelder und Aktivitätszonen auf. Klar formulierte Ziele für die Innenstadt, die einem Tableau, untergliedert nach strategischen und operativen Zielen, zu entnehmen sind, und ein detailliert beschriebenes Maßnahmepaket mit zeitlicher und finanzieller Fixierung, geben die Leitlinien für die Entwicklung der Innen-stadt in den nächsten 5 - 6 Jahren vor. Die öffentlichen Investitionen zielen darauf ab, private Investitionen zu flankieren und weitere nach sich zu ziehen: Ein großes Paket im Handlungskonzept bildet das Bahnhofsumfeld mit der Gestaltung des Bahnhofsplatzes, der Planung und des Umbaus im Bereich des Ostausgangs sowie der Planung und Gestaltung der Hauptachse zum Bahnhof, der Friedrich-Wilhelm-Straße. Weitere Einzelmaßnahmen zielen darauf ab, die City als Wohnstandort zu stärken sowie die Anbindung des Innenhafens an die Innenstadt zu verbessern. Hierzu zählen die Maßnahmen Umbau und Gestaltung Unter- und Schwanenstraße, der Umbau der Achse Kuhlenwall sowie die Entwicklung des Mercatorhauses und des Mercatorquartiers.

Zusätzlich ist für die Altstadt ein Quartiersmanagement im Handlungskonzept enthalten, das darauf abzielt, geeignete Maßnahmen zur Umsetzung in Kooperation mit den Eigentümern und Nutzern zu initiieren.


Finanzierung

Den öffentlich geförderten und hier beantragten Maßnahmen mit einem Fördervolumen von knapp 15 Millionen € steht ein geplantes Volumen von etwa 300 Millionen € privat finanzierter Maßnahmen und noch einmal 330 Millionen öffentlich finanzierter Maß-nahmen mit den beiden großen Investments Landesarchiv und Bahnsteigüberdachung und vielen kleineren Investitionen gegenüber.

Das Konzept im Detail - auch als barrierefreier Download