2. Tag der Städtebauförderung

Am 21. Mai 2016 zeigte Duisburg einen kleinen Ausschnitt aus dem breiten Spektrum der Fördermaßnahmen. Einen Schwerpunkt bildete der Kantpark mit vielfältigen Angebotsmöglichkeiten. zudem das Mercatorquartier, eine Entwicklungsmaßnahme zur Förderung des innerstädtischen Wohnens.


Ein Tag im Kantpark

Nach dem im Dezember 2015 abgeschlossenen Beteiligungsprozess zur Umplanung des Kantparks mit der abschließenden Sitzung der Empfehlungskommission, wurden zum Tag der Städtebauförderung im Kantpark die entsprechend Überarbeitungshinweise der Empfehlungskommission angepassten Pläne der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit sich von den Planern an den verschiedenen Orten des Kantparks im Rahmen von Führungen die Planungen erläutern zu lassen. Zugleich sollte der Tag genutzt werden, um einer breiten Öffentlichkeit die zukünftig breite Nutzbarkeit des Parks zu verdeutlichen. Durch ein breites Spektrum an (Mitmach-) Aktionen von Yoga über Malerei Performance und Kreativworkshops für Kinder und Jugendliche bis hin zu Vorführungen der angrenzenden Schule im Park und Gärtnern im Kantsgarten konnten unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden.


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Interessierte werden durch den Kantpark geführt


Mercatorquartier - Neues Wohnen in der Altstadt

Im Mercatorquartier ergab sich in diesem Jahr die Möglichkeit auf den Grundmauern des Hauses von Gerhard Mercator eine archäologische Baustelle für Kinder einzurichten. Hier konnten Kinder und Jugendliche eigene Fundstücke entdecken und ausgraben, reinigen und dokumentieren. Die ganztägige Aktion wurde neben den städtischen Archäologen fachlich von der Firma, welche die Grabungen auf dem Mercatorquartier durchführt und pädagogisch vom Explorado Kindermuseum begleitet. Neben einer Menge Spaß konnte so die Arbeit der Archäologie und die Bedeutung der Funde näher gebracht werden. Für Erwachsene gab es darüber hinaus regelmäßige Führungen und Vorträge zu den archäologischen Funden und zur geplanten Entwicklung des Quartiers. In der vor Ort befindlichen Infobox konnten zudem ganztägig Fundstücke besichtigt werden.


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Führungen über das Gelände des künftigen Mercatorquartiers


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