Projektbeschreibung

Ziele

  • Stärkung der Anbindungen des innerstädtischen Kultur- und Freiraums an die Handelslage Düsseldorfer Straße/Königstraße und den Hauptbahnhof
  • Nutzerorientierte Anpassung des Kantparks zur Steigerung der Wohnumfeldqualität, Erhöhung der Adressbildung Lehmbruckmuseum, Sicherung der Zugänglichkeit für breite Bevölkerung unter Mitwirkung der Öffentlichkeit
  • Sicherung der innerstädtischen Grünfläche mit klimatischen Funktionen

Handlungsfelder

  • Stadtgestaltung und öffentlicher Raum
  • Wirtschaft und Kultur
  • Wohnen und Soziales
  • Klima und Umwelt
  • Beteiligung und Kooperation

Projektbeschreibung

Der Kantpark mit dem bedeutenden Lehmbruckmuseum ist ein wichtiger Kulturstandort und eine zentrale innerstädtische Parkanlage, die als Wohnumfeldqualität, aber auch über die Innenstadt hinaus hohe Bedeutung hat. Die Gestaltung und Ausstattung der Parkanlage entspricht nicht mehr den aktuellen Nutzungsansprüchen der Besucherinnen und Besucher. Neben sozialen Problemlagen kann der Park die Funktion eines für eine breite Öffentlichkeit zugänglichen Erholungsraums nicht mehr gewährleisten. Dieser bedeutende Freiraum und Kulturstandort bleibt weit hinter seinen Potentialen zurück.

Konzepte für die Parkgestaltung in Verbindung mit dem Museumsbau sind vorhanden und es bestehen diverse Ideen und Ergebnisse aus einem Wettbewerb zur Gestaltung des Parks aus den letzten Jahren. Jedoch ist es bis heute nicht zu einer akzeptierten Umsetzung gekommen.

Neben privaten Initiativen (u.a. Beetpatenschafen, Konzept für eine Bestandsaufnahme) hat der Gestaltungsbeirat für Stadtgestaltung (BEST) einen ressortübergreifenden Arbeitskreis Kantpark "Runder Tisch Kantpark" eingerichtet, der in einer ersten Sitzung auch die sozialen Fragen thematisiert hat.

Die Stadt beabsichtigt auf Grundlage der vorhandenen Planungen und Strukturen durch moderierte Werkstattverfahren zu einer akzeptierten Umgestaltung zu gelangen. Eine erforderliche Moderation eines Werkstattverfahrens zur Planung und der Umbau sollen gefördert werden. Ein weiterer Förderzugang über den Programmbereich Bildende Kunst ist angedacht.

Im Kantpark wurden für Grünwegeausbau (Bindung bis 2014) und im Bereich Cubus Kunsthalle (Bindung bis 2019) Fördermaßnahmen umgesetzt. Im Verfahren wird geprüft, ob eine Anpassung der Bereiche erforderlich wird.