GFW - Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg

Ihr Ansprechpartner rund um die Wirtschaft in Duisburg

Übersicht über StartUps und Ausgründungen aus der UDE

Beispielhafte (Aus-) Gründungen aus dem UDE-/sbm-Umfeld

Forschungsbereiche der Ingenieurwissenschaften (IW)

Förderung wissensbasierter Strukturentwicklung

Im Rahmen des Programmziels "Förderung wissensbasierter Strukturentwicklung" durch die Aktivierung und Nutzung der "ökonomischen Wissenschaftspotenziale" der Universität Duisburg-Essen werden kommunalpolitisch vorwiegend vier Handlungsstrategien verfolgt. Dabei ist zu beachten, dass sich die kommunalpolitische Einflussmöglichkeit hier oftmals nur auf initiierende und flankierende Maßnahmen beschränkt.

1. Wissenschaftlich-technologische Standortprofilbildung und -schärfung

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NETZ-Gebäude, (c) UDE

Für die Aktivierung ökonomischer Wissenschaftspotenziale ist eine moderne, räumlich gebündelte Forschungs-, Lehr- und Transferinfrastruktur unabdingbar (Synergie-Effekte, Sichtbarkeit etc.). Aus Sicht der Stadt Duisburg ist es dabei von zentraler Bedeutung, dass sich das mit der Fusion in 2003 geschärfte Profil einer "Technischen Universität" bzw. eines technischen Campusprofils am Standort Duisburg, dessen technologischer Markenkern insbes. die Angewandte Informatik, die Kognitionswissenschaften, die Elektrotechnik, den Maschinenbau, das Wirtschaftsingenieurwesen sowie nicht zuletzt auch die Physik umfasst, in seiner jetzigen - bewährten und z.T. alleinstellenden - Struktur erhalten, optimiert und durch den systematischen Ausbau der (außer-) universitären Infrastruktur in Lehre, Forschung und Transfer weiter gestärkt wird.


2. Technologietransfer Wissenschaft / Wirtschaft

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Transfer-/Kooperations-Plattform

Zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist die Kenntnis der vorhandenen Technologie- und Problemlösungs-Kompetenz (Wissenschaft) bzw. der jeweiligen Lösungs-/ Unterstützungsbedarfe (Wirtschaft). Mangelnde Transparenz in beiderlei Richtung steht jedoch vielfach einer intensiveren Kooperation entgegen. Mit der Transfer-Plattform "Wissenschaft-Wirtschaft" will die Stadt Duisburg dieses Informationsdefizit abbauen, die Kommunikation zwischen den Akteuren der Wissenschaft und Wirtschaft verbessern und damit deren Kooperation in den Bereichen: Forschungskooperation, Patente, Abschlussarbeiten, Praktika, Fachkräfte, Fördermittel, Weiterbildung, Stiften, Sponsern und Fördern intensivieren.


3. Förderung von Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft

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(c) Universität Duisburg-Essen

Die Universität Duisburg-Essen sowie die ansässige Wissenschaftsinfrastuktur spielt auch bei der Schaffung neuer Unternehmen und zukunftsträchtiger Arbeitsplätze durch Existenz- und Ausgründungen eine zentrale Rolle. Interne SWOT-Analysen zeigen zugleich, dass diese Potenziale am Standort Duisburg noch nicht ausgeschöpft sind. Wichtige Schritte zur Verbesserung des Gründungsökosystems in Duisburg wurden in der jüngsten Vergangenheit insbesondere seitens der UDE eingeleitet, insbesondere mit der Gründung des Innovationszentrums für Innovation und Unternehmensgründung IDE oder der Einführung eines Masterstudiengangs "Innopreneurship". Damit einher geht die Zielsetzung, mehr Innovationen und mehr StartUps aus dem Wissenschaftsbereich zu generieren sowie diesen Ansatz einer gestärkten Gründungskultur sichtbar nach außen zu kommunizieren. 


4. Stärkung der Duisburger Kompetenzfelder ("Stärken stärken")

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Kompetenzfeldorientierte Strukturpolitik auf kommunaler Ebene ist zum einen der wettbewerbsbedingten Notwendigkeit zur Standortprofilschärfung und zur Nutzung von ökonomischen Fühlungsvorteilen (Cluster-Theorie), zum anderen aber auch der Begrenztheit kommunaler Ressourcen (Flächen, Finanzen) geschuldet. Diese erfordert bzw. erzwingt geradezu die Konzentration der zur Verfügung stehenden Mittel auf ausgewählte wirtschaftliche Handlungsfelder, in denen Standortstärken oder doch zumindest ausgeprägte Standortpotenziale vorhanden sind, und somit der größtmögliche arbeitsmarkt- und strukturpolitische Nutzen zu erwarten ist. An den Schnittstellen der ökonomischen Stärken Duisburgs und den technologischen Kompetenzen der ortsansässigen Wissenschaftsinfrastrukturen können insbesondere die Kompetenzfelder: Industrial Internet ("Industrie 4.0"), Material- und Werkstofftechnologien, Produktionstechnologien: Additive Fertigung, Umwelt- und Energietechnologien sowie Logistik identifiziert werden.