Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle (polizeilicher Opferschutz)

Die Polizei ist in der Regel der erste Ansprechpartner für Kriminalitätsopfer. Sie ist aber nicht nur zuständig für die Aufklärung der Straftat und die Überführung des Straftäters.
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Die Polizei hat auch den gesetzlichen Auftrag, Opfer von Straftaten zu beraten und bei Bedarf in die Opferhilfe zu vermitteln. Diesen Auftrag übernehmen insbesondere speziell geschulte Polizeibeamte, die Ihnen auf vielfältige Weise mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Die Polizei trägt so ihren Teil dazu bei, dass die Schwere der Tatfolgen für die Betroffenen nach Möglichkeit gemindert wird.

 

Ziele der Polizei sind:

  • Sie als Betroffene über Opferrechte sowie den grundsätzlichen Ablauf von Ermittlungs- und Gerichtsverfahren zu informieren
  • Ihnen mit Verhaltensweisen im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt, Nachstellung (Stalking) und vergleichbaren Gefahren eine Hilfestellung zu bieten
  • Sie unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Situation an geeignete Hilfeeinrichtungen zu vermitteln
  • Sie damit ein Stück weit zu unterstützen, in die "Normalität des Lebens" zurückzufinden

 

Unsere Angebote:

  • telefonische und persönliche Beratung für von Straftaten betroffenen Menschen und deren Angehörige (persönliche Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung)
  • Beratung auch nach Suizid(versuch), schweren/tödlichen Arbeits- und Unglücksfällen
  • enge Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Institutionen der Opferhilfe (direkte Vermittlungen über die Polizei möglich)

 

Unsere postalische Erreichbarkeit lautet:

Polizeipräsidium Duisburg

Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz

Düsseldorfer Str. 161-163

47053 Duisburg

 

Persönlich erreichen Sie uns:

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle

- im Rathaus der Stadt Duisburg -

Burgplatz 19

47051 Duisburg

Tel.: 0203 / 280-4254

Fax: 0203 / 280-4259

 

Ihr(e) persönliche(r) Ansprechpartner(in):

Kriminalhauptkommissar André Tiegs

Tel.: 0203 / 280-4257

 

Kriminaloberkommissarin Sylvia Wenz

Tel. 0203 / 280-4258

 

E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

 

Wichtig bei etwaiger Beratung vor Anzeigenerstattung: Polizeibeamte unterliegen dem Strafverfolgungszwang (§ 163 StPO) und müssten unter Umständen bzw. je nach Darstellung des Sachverhalts auch ohne ausdrückliche Zustimmung des Ratsuchenden polizeiliche Ermittlungen einleiten.