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Rundkurs: Historische Siedlungen in grünem Wohnumfeld, durch Alt-Hamborn und Neumühl (ca. 12 km) Start und Ziel: Rathaus Hamborn




Radroute 2010789 - powered by Bikemap 


Eine vielfältige und abwechslungsreiche Stadtlandschaft kennzeichnet diese Tour: Der neue Grünzug Schacht 1/6 mit dem denkmalgeschützten Fördergerüst entstand auf der Zechenbrache der Schachtanlage Friedrich Thyssen. Die Juppkolonie wurde als Bergarbeitersiedlung der Schachtanlage 1/6 der Zeche Friedrich Thyssen ab 1897 gebaut. Die letzten Gebäude wurden zwischen 1928 und 1930 erstellt. Sie diente der Wohnraumbeschaffung für die neu angeworbenen Arbeitskräfte aus Ost-preußen und Schlesien. Die Abtei Hamborn gründete sich aus der 1170 durch den Erzbischof von Köln geweihten Klosteranlage. Die Abtei Hamborn gehört zu den ältesten Sehenswürdigkeiten in der Stadt Duisburg. 1959 wurde das unabhängige Priorat St. Johann der Prämonstratenser-Chorherren in Duisburg-Hamborn neu gegrün-det und 1994 wieder zur Abtei erhoben. Heute gehören über 20 Chorherren zur Abtei Hamborn. An die Abtei angrenzend befinden sich das Abtei-Gymnasium, das Abteizentrum und das St. Johannes Hospital. Das Bauhauskarree entstand 1929/30 als Wohnanlage für eine Bevölkerungsschicht mit mittlerem Einkommen. Die Siedlung wurde liebevoll restauriert und bietet jetzt Wohnungen mit hohem ästhetischem Anspruch. Das Dichterviertel, zwischen 1902 und 1904 gebaut, wurde ebenfalls voll-ständig saniert. Mit den großzügig gestalteten Innenhöfen bietet es viel Lebensqualität, besonders für Familien mit Kindern. Die Siedlung Bergmannsplatz wurde als Gartenstadt zwischen 1907 und 1909 für die Arbeiter der Zeche Neumühl angelegt. Ein beeindruckender alter Baumbestand und die abwechslungsreiche Architektur der weitläufigen Siedlung mit den großen Gärten macht sie so liebenswert.