Dienstfahrten im Stadtentwicklungsdezernat jetzt mit "Null-Emission"

Mit dem Dienstrad vor dem StadthausGroßbildansicht
Mit dem Dienstrad vor dem Stadthaus

Einen Beitrag zur CO2 - und Feinstaubreduzierung leisten jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtentwicklungsdezernat. Ab sofort stehen für Dienstfahrten im Stadtgebiet zehn neue Fahrräder zur Verfügung. Die Stadträder können von allen Mitarbeitern genutzt werden.

Besonders für Fahrten in einem Radius von 3 bis 5 Kilometern um das Stadthaus ist ein Fahrrad häufig schneller als ein Auto. Das lästige Parkplatzsuchen entfällt, mit dem Rad kann man bis vor die Tür seines Ziels fahren. Die Stadtverwaltung ist auf mehrere Dienstgebäude im Stadtgebiet verteilt. Auch hier bietet das Dienstfahrrad eine gute Möglichkeit, andere Dienststellen schnell und emissionsfrei zu erreichen.


Die Räder sind als Diensträder der Stadt Duisburg deutlich erkennbarGroßbildansicht
Die Räder sind als Diensträder der Stadt Duisburg deutlich erkennbar

Die Mitarbeiter des Stadtentwicklungsdezernates haben täglich viele Ortstermine im Stadtgebiet wahrzunehmen. Planungsabstimmungen, Bauüberwachungen, Kontrollen erfordern viele Dienstfahrten. Ein Teil der notwendigen Fahrten können nun mit dem Rad zurückgelegt werden. Ein weiterer Vorteil ist das Tempo, mit dem man sich im Stadtgebiet bewegt. Der Fokus der Wahrnehmung ist ein anderer als aus der Autofahrerperspektive. So lassen sich auch Mängel in der technischen Verkehrsinfrastruktur leichter entdecken.

Der Einsatz städtischer Diensträder ist ein Beitrag zum Luftreinhalteplan Ruhrgebiet. Ein PKW hat im Durchschnitt einen CO2 Ausstoß von 164 gr. pro Kilometer; bei nur 50 Kilometern Fahrleistung pro Dienstrad im Monat, wird eine Einsparung von knapp 1.000 Kg CO2 pro Jahr mit den 10 Diensträdern geleistet. Damit übernimmt die Stadt Vorbildfunktion und hofft auf viele weitere Nachahmer. Als Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise NRW unterstützt der Einsatz der Diensträder auch die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Mobilität in der Stadt.

Und schließlich spart jeder gefahrene Radkilometer Fahrtkosten, die bei der Nutzung des privaten Kraftfahrzeugs für dienstliche Fahrten mit 0,30 € bezahlt werden. Der städtische Fahrradfuhrpark wird in Kürze um weitere Räder für andere Dienststellen erweitert.