Kampagne STADTRADELN geht in die fünfte Runde. Duisburg radelt für ein gutes Klima um die Wette

Duisburg beteiligt sich in diesem Jahr unter der Federführung des Regionalverbandes Ruhr bereits zum 5. Mal an dem deutschlandweiten Wettbewerb.

Startschuss ist am 2. Juni

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Stadtradler unterwegs

Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind aufgerufen, sich vom 02. Juni bis zum 22. Juni drei Wochen aufs Rad zu schwingen und möglichst viele Fahrradkilometer für den Klimaschutz und für Duisburg zu sammeln. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, denn den engagiertesten Kommunen winken eine bundesweite Auszeichnung und den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern Sachpreise rund ums Thema Fahrrad. Im letzten Jahr haben sich 69 Teams mit insgesamt 993 Radlerinnen und Radlern beteiligt und 244.927 km erfahren. Dadurch konnten ca. 35.000 kg CO2 vermieden werden. In diesem Jahr ist das Ziel, die Viertelmillion Kilometergrenze zu knacken.


Wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort im Internet unter www.stadtradeln.de anmelden. Jedes Team (mindestens zwei Radler) bestimmt zunächst einen Teamkapitän, der das Team anmeldet. Jedes Teammitglied kann dann für sich die gefahrenen Kilometer eingeben. Wer kein eigenes Team einrichten möchte, kann sich auch als Einzelradler an einem offenen Team beteiligen. Natürlich will Duisburg mit den gesammelten Radkilometern im abschließenden Städteranking möglichst weit vorne landen. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Radlerinnen und Radler beteiligen und ihre geradelten Kilometer erfassen. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen durch den Verkehr, rund 149 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) durch den Straßen-verkehr. Bereits 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn nur ca. 30 % der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden. Dies alles sind gute Gründe, zumindest hin und wieder auf´s Auto zu verzichten und stattdessen auf´s Rad zu steigen. Die Kampagne dient der Förderung des Null-Emissions-Fahrzeugs Fahrrad im Straßenverkehr, um u. a. Luftschadstoffe und Lärm zu reduzieren und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden deutlich zu verbessern.