Albania on the move

Die Geschichte Südosteuropas ist eine Migrationsgeschichte. Der kleine, zwischen Griechenland und Montenegro an der Adria und am Ionischen Meer gelegene Balkanstaat Albanien stellt hier keine Ausnahme dar. Die albanische Gesellschaft ist eine Migrationsgesellschaft. Unterschiedlichste politische, ökonomische und soziale Konstellationen haben seit jeher die Migration der Albaner stimuliert. Doch wie anschlussfähig ist ein Staat mit einer derart mobilen Bevölkerung und einem derart hohen Anteil an Armutsmigration im Rahmen  des EU-Beitrittsprozesses? Welche Maßnahmen lassen sich ergreifen, um auch im Interesse Albaniens den allgegenwärtigen Brain Drain zu verhindern oder gar in einen Brain Gain zu verwandeln? Und was muss getan werden in dem Fall, dass Albanien verstärkt zu einem Strang der so genannten Balkanroute -also nicht nur Quell-, sondern auch Transitland für Fluchtmigration- wird?

Herr Prof. Dr. Daniel Göler, Pofessor für Geographische Migrations- und Transformationsforschung an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Co-Leiter des dortigen Europäischen Forums für Migrationsstudien, wird hierzu einen Gastvortrag halten. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Dienstag, 25. Juni 2019, Veranstaltungsbeginn: 18:00 Uhr.

Volkshochschule Duisburg, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg.

Es handelt sich um eine öffentliche, kostenlose Veranstaltung.