Griechenland zehn Jahre nach Ausbruch der Krise: Probleme gelöst oder weiterer Reformbedarf?

Zehn Jahre nach Ausbruch der Schulden- und Finanzkrise in Griechenland ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie hat sich die soziale Lage der Griechinnen und Griechen verändert? Sind in der Wirtschaft die für erforderlich gehaltenen Strukturreformen eingeleitet worden? Und sind Probleme wie der Klientelismus in der Politik überwunden worden? Folgt man dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras, so hat das Land den Krisenmodus endgültig verlassen. Denn im August 2018 sind die Hilfsprogramme der Europartner und damit auch die direkte Kontrolle durch die Kapitalgeber beendet worden. Nach der für die griechische Regierung eher enttäuschenden Europawahl hat sich Tsipras daher für vorgezogene nationale Wahlen entschieden, die am 7. Juli 2019 durchgeführt werden sollen. Steht Griechenland damit vor einer politischen Kehrtwende?

Heinz-Jürgen Axt ist emeritierter Professor für Europäische Integration und Europapolitik und Inhaber eines Jean Monnet-Lehrstuhls an der Universität Duisburg-Essen. Von 2001 bis 2016 war er Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft und leitete bis 2012 die Zweigstelle Duisburg der SOG. Aktuell ist er Gastprofessor am Europa-Institut der Universität des Saarlandes.

Mittwoch, 3. Juli 2019, Veranstaltungsbeginn: 18:00 Uhr.

Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz", Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg.

Es handelt sich um eine öffentliche, kostenlose Veranstaltung.