Bilderstrecke

Adresse

Immanuel-Kant-Park
Düsseldorfer Straße/Ecke
Friedrich-Wilhelm-Straße
47051 Duisburg

Daten & Fakten

Gesamtfläche: 7 ha
Rad- und Wanderwege: 1,5 km
Boule-Bahn
Spielplatz
Tischtennis
Ballspielplatz

Immanuel-Kant-Park

Die zentrale Grünanlage in der Duisburger City


Die Entstehung des Parkes geht auf den ehemaligen Villengarten von "Haus Rhein" des Duisburger Kaufmanns Theodor Böninger jun. zurück. Einige alte Flurstücke trugen bereits 1886 die Bezeichnung "Stadtgarten". Die Katasterkarte von 1910 weist einen Teil des heutigen Parkgeländes als Immanuel-Kant-Park aus.

Der Park wurde 1925 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein Text aus dieser Zeit beschreibt die Grünanlage als Park mit einem schönen, alten Baumbestand, Blumengärten, Spielplätzen und einem Stadtgarten-Café.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Park stark zerstört. Die Beseitigung der Schäden ging einher mit dem Ankauf von weiteren Grundstücken durch die Stadt Duisburg.

Ende der 60er Jahre erfolgte die Umgestaltung und der weitere Ausbau des Parks.

Die räumliche Gliederung ist den unterschiedlichen Interessen und Ansprüchen der Besucher angepasst worden. Ein dichtes Wegenetz erschließt nun die Erlebnisbereiche Spiel- und Liegewiesen. Spiel- und Sporteinrichtungen sowie Blumenbeet mit jahreszeitlichen Pflanzungen.

Ein Hauptaugenmerk dieses Parkes ist die Einbettung der Skulpturenausstellung des Wilhelm-Lehmbruck-Museums.

Auf dem Gelände der Grünanlage befinden sich 40 Skulpturen, die durch temporäre Ausstellungen ergänzt werden.

Seit 1964 beherbergt der Immanuel-Kant-Park das Wilhelm-Lehmbruck-Museum, das nach Plänen von Manfred Lehmbruck, dem Sohn des Bildhauers, gebaut wurde und heute als das europäische Zentrum für internationale Skulptur- und Objektkunst der Moderne gilt.