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Rheinuferpark Rheinhausen

Barrierefreier Ausbau des Rad- und Wanderwegenetzes

Letzter Bauabschnitt zwischen Fährstraße und Rheingasse fertiggestellt!

Öffentlich zugängliche Grünanlagen müssen für alle Menschen barrierefrei und ohne fremde Hilfe weitgehend unabhängig nutzbar sein. Der Rheinuferpark Rheinhausen wurde daher im Rahmen der erforderlichen Barrierefreiheit grundlegend neu gestaltet.

Aus der Maßnahme des Konjunkturpaketes 2 erfolgte durch das Amt für Umwelt und Grün die Sanierung und der Neubau eines ca. 5,5 km langen Rad- und Wanderwegesnetzes entlang des Rheinhausener Rheinufers. 

Von den 5,5 km ist ein ca. 1,0 km langer Weg zwischen der Essenberger Straße und der Deichstraße auf dem ehemaligen Werksbahngelände "Diergardttrasse" der den Rheindeich mit der Halde Oestrum in Richtung Westen verbindet, neu entstanden.

Für den barrierefreien Ausbau wurden am alten Bahndamm an der Essenberger Straße ca. 2800 cbm Boden umgelagert und eine Rampe angelegt. Zur sicheren Querung der Essenberger Straße über den signalisierten Einmündungsbereich wurde in Höhe des neuen Rad- und Wanderweges parallel zur Fahrbahn auf der Westseite ein Schutzgeländer eingebaut und der vorhandene Radweg auf 3 m verbreitert. Auf der Ostseite wurde der vorhandene Rad- und Wanderweg zielgerichtet auf die signalisierte Querung umgebaut.

Im Rahmen der barrierefreien Sanierung wurden alle vorhandenen Wege mit einer neuen wassergebundenen Wegedecke ausgebaut. Wegeanschlüsse an Straßen wurden gepflastert und durch Aufmerksamkeitsfelder aus Natursteinpflaster oder taktilen Elementen behindertengerecht hergestellt.

Zur besseren Wahrnehmung für Radfahrer und Fußgänger sind an den Wegeanschlüssen seitliche Begrenzungen durch Ruhrsandsteinfelsen eingebaut, mit Verkehrszeichen "Geh- und Radweg" beschildert und gegen unbefugtes Befahren durch Pkw mit rot-weiß reflektierenden Absperrposten gesichert.

Die unfallträchtigen und für Behinderte unzugänglichen Rampen an der Deichstraße und Ecke Rheingasse/Deichuferweg wurden komplett erneuert und barrierefrei ausgebaut. Weiterhin wurde die unfallträchtige alte Gleisanlage auf der ehemaligen Werksbahntrasse am Hochufer zurückgebaut und mit einer neuen wassergebundenen Wegedecke versehen. Radwanderer auf dem "Erlebnisweg Rheinschiene" sind nun nicht mehr auf die unbequeme Überquerung des Kreisverkehrs an der Rheinbrücke mit seinen Ampeln angewiesen, sondern können diesen durch den barrierefrei ausgebauten Tunnel befahren.

Weitere Gefahren- und Behinderungsstellen wurden umgebaut und somit für alle Nutzergruppen zugänglich.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 623.000 €. Davon wurden 110.000 € für den Grunderwerb der Diergardttrasse verausgabt.