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Erneuerung der Jugendverkehrsschule Bergheimer Straße

In Duisburg stehen für die Radverkehrserziehung der Grundschüler drei Jugendverkehrsschulen zur Verfügung. Diese Einrichtungen werden von den Schulen intensiv genutzt, um die ersten Fahrübungen mit dem Fahrrad in geschützten Verkehrssituationen auszuprobieren.
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Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels, Oberbürgermeister Sören Link und Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Duisburg Herbert Schulz überreichen Brigitte Vogel, Verkehrserziehungskoordinatorin der Grundschulen die Sponsorentafel

Erst wenn hier die notwendige Sicherheit erlernt wurde, gehen die Grundschulkinder zur Vorbereitung auf die Fahrradprüfung in den Straßenverkehr. Hier werden sie von Lehrern, Polizisten der Verkehrsunfallprävention und Eltern angeleitet, das in der Jugendverkehrsschule Erlernte im realen Verkehr sicher anzuwenden.

Die Anlage der Jugendverkehrsschule Bergheimer Straße ist etwa 50 Jahre alt. Die hier im kleineren Maßstab erstellten Verkehrsstraßen, Geh- und Radwege stammen aus dieser Zeit und entsprachen damit immer weniger der heutigen Verkehrssituation in der Stadt. Auch war der Asphalt z. T. zugewachsen, eine Nutzung war zunehmend schwieriger. Die Fahrbahnen und Gehwege wurden grundlegend gereinigt, neu aufgeteilt und mit aktuellen Straßenzuschnitten ausgestattet. Hier gibt es einen Kreisverkehr, Radfahrstreifen und Schutzstreifen auf der Fahrbahn, auch ein verkehrsberuhigter Bereich ergänzt jetzt den Verkehrsübungsplatz. Es ist ungeheuer wichtig, das richtige Verhalten der schwachen Verkehrsteilnehmer einzuüben. Markierungen und sämtliche Verkehrszeichen wurden erneuert. Zwar dürfen Grundschulkinder im richtigen Verkehr noch auf dem Bürgersteig Fahrradfahren, sie müssen aber alle Regeln des richtigen Verkehrsverhaltens erlernen.

Die gesamten Arbeiten konnten rechtzeitig zu Beginn der Trainingsphasen in den Grundschulen durchgeführt werden, so dass es mit Hilfe aller Beteiligten gelungen ist, den Verkehrsübungsplatz wieder ganz nutzen zu können.


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Ermöglicht wurde das Projekt durch Spenden mehrerer Unternehmen sowie durch Leistungen der Wirtschaftsbetriebe und des Immobilienmanagements Duisburg. Die Bürgerstiftung Duisburg hat hier die Projektsteuerung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg und der Polizei übernommen. Alle Planungen wurden mit den Verkehrserziehungskoordinatorinnen der Grundschulen abgestimmt. Das Netzwerk "Duisburg. Aber sicher!" bedankt sich ganz herzlich bei diesen Spendern.

Polizeipräsidentin Elke Bartels sagte: "Gerade für unsere Jüngsten ist der Verkehr in der Stadt eine große Herausforderung. Ein wirklichkeitsnahes Training macht Kinder als Radfahrer und Fußgänger sicherer und vermittelt ihnen rechtzeitig die notwendigen Regeln. Das Training im geschützten Raum bereitet die Radverkehrsschulung im Straßenverkehr vor, die durch die Verkehrsunfallprävention der Polizei begleitet wird." "Wir freuen uns sehr, dass mit unserer Unterstützung jetzt auch der Verkehrsübungsplatz in Duisburg-West wieder so eindrucksvoll hergerichtet werden konnte. Zusammen mit den anderen Aktivitäten, z. B. der Herausgabe der Arbeitshefte Lern-Mal-Verkehr und Lern-Mal-Radverkehr leisten wir einen wichtigen Beitrag, die Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr weiter zu erhöhen; das ist uns ein großes Anliegen ", sagt Herbert Schulz, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Duisburg. "Das ist für mich gelebtes Bürgerengagement. Ich bin begeistert, was hier durch das Netzwerk ,Duisburg. Aber sicher!' geleistet wurde. Die dritte Jugendverkehrsschule wurde jetzt umgestaltet, was ohne Spender nicht möglich gewesen wäre. Ich wünsche dem Netzwerk weitere Spender für die Verkehrssicherheitsarbeit in Duisburg", ergänzt Oberbürgermeister Sören Link.

Damit sind alle drei Jugendverkehrsschulen in Duisburg saniert und bilden den realen Verkehrsraum in der Stadt ab. Sie stehen allen Grundschulen in Duisburg zur Vorbereitung auf die Fahrradprüfung zur Verfügung.