Sicher! Wir nehmen Rücksicht.

Unter diesem Motto startet eine Werbekampagne des lokalen Verkehrssicherheitsnetzwerkes "Duisburg. Aber sicher!" Der Linienbus der DVG, der mit diesem Motto in der Stadt unterwegs sein wird, wirbt für einen ganz zentralen Aspekt der Verkehrssicherheit, für Rücksichtnahme.
v.l.n.r.: Petra Schröder, Duisburg Marketing GmbH; POR Peter Hilp; Manfred Berns, Bürgerstiftung Duisburg; Klaus-Peter Wandelenius, Duisburger Verkehrsgesellschaft; Carsten Tum, Planungsdezernent der Stadt Duisburg; Busfahrer Kurt Niedermeier, Duisburger Verkehrsgesellschaft; Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt DuisburgGroßbildansicht
v.l.n.r.: Petra Schröder, Duisburg Marketing GmbH; POR Peter Hilp; Manfred Berns, Bürgerstiftung Duisburg; Klaus-Peter Wandelenius, Duisburger Verkehrsgesellschaft; Carsten Tum, Planungsdezernent der Stadt Duisburg; Busfahrer Kurt Niedermeier, Duisburger Verkehrsgesellschaft; Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg

Das lokale Netzwerk "Duisburg. Aber sicher!" hat sich 2011 zusammengeschlossen, um mit Aktionen im Stadtgebiet das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu verbessern. Am 2. April 2014 stellten die Vertreter des Netzwerkes einen Linienbus der DVG vor, der jetzt im Stadtgebiet für mehr Rücksichtnahme im Verkehr wirbt.

Als Mitglied im "Netzwerk Verkehrssicheres Nordrhein Westfalen" wird das Ziel verfolgt, Unfallzahlen weiter zu senken. Die Zielgruppen der lokalen Verkehrssicherheitsarbeit sind dabei die gefährdeten Gruppen der Kinder und der Senioren. Die Netzwerkpartner Polizei Duisburg, Bürgerstiftung Duisburg, Duisburger Verkehrsgesellschaft, Stadt Duisburg und Duisburg Marketing haben bereits viele Aktionen im Straßenverkehr durchgeführt. So wurde beispielsweise an Senioreneinrichtungen das sichere Queren der Fahrbahn thematisiert. Der kleine Umweg zur gesicherten Querung mit einer Ampel erhöht die Verkehrssicherheit, für Autofahrer ist die Einhaltung der vorgeschrieben Geschwin-digkeit ein ganz wichtiger Beitrag. Die Aktionen wurden und werden immer gemeinsam durchgeführt: Polizei und Ordnungsamt messen die Geschwindigkeit, Straßenverkehrs-behörde, Polizei und DVG haben in nachmittäglichen Informationsveranstaltungen in Senioreneinrichtungen Tipps zur sicheren Mobilität in der Stadt vermittelt.


Linienbus mit dem WerbeplakatGroßbildansicht
Linienbus mit dem Werbeplakat

Die Unterstützung der Verkehrssicherheitsarbeit an Grundschulen, die vorbildlich durch die Verkehrserziehungslehrer und Koordinatoren mit intensivem Einsatz der Verkehrsunfallprävention der Polizei geleistet wird, ist ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld des Netzwerkes. Ein Gefährdungsschwerpunkt ist hier das "Elterntaxi". Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schultüre fahren, weil sie glauben, damit ihr Kind vor Gefahren im Straßenverkehr zu bewahren, gefährden häufig die zu Fuß zur Schule laufenden Kinder. Hier wurde in vielen Aktionen zu Schulbeginn und zum Schulende informiert und auf die Gefahren durch die rangierenden Autos vor der Schule hingewiesen. Die Fahrradausbildung der Grundschüler konnte durch Bereitstellung neuer Fahrräder gestützt werden, zur Zeit werden die Jugendverkehrsschulen, die die Grundausbildung der Kinder ermöglichen, durch das Netzwerk neu geplant, an aktuelle Verkehrssituatio-nen angepasst und saniert. Hier arbeiten auch viele ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger mit und investieren Zeit und Wissen in die Unterstützung der Verkehrssicherheitsarbeit. In einem weiteren Projekt werden Unterrichtsmaterialien, spezifisch für die Verkehrssituationen in Duisburg, erarbeitet. Neben der Broschüre für Schulanfänger, die an die Eltern der Erstklässler verteilt werden, erstellt das Netzwerk ein Arbeitsheft für den Unterricht. Weitere kleine Aktionen unterstützen das Ziel: Den Fahrradverkehr nicht im Kasslerfelder Kreisel mit dem Autoverkehr über fünf ausfahrende und einmündende Fahrspuren mitfahren zu lassen sondern als Alternative einen kleinen Umweg über eine gesicherte Ampelquerung auszuschildern und durch eine Aktion zu unterstützen unter dem Motto "120 Meter für Ihre Sicherheit" sind ebenso Aufgaben der Netzwerker wie die Anbringung von Geschwindigkeitsdisplays in verkehrskritischen Bereichen, um dem Autofahrer sein gefahrenes Tempo zu signalisieren.

Der Linienbus zeigt den Verkehrsteilnehmern, dass Rücksichtnahme im Straßenverkehr wichtig ist. Er wirbt auch für das Verkehrssicherheitsnetzwerk mit der Internetadresse. Hier gibt es weitere Informationen zur Verkehrssicherheit.