Die Netzwerkpartner

Duisburg. Aber sicher! - Auch im Alter sicher in der Stadt mobil

Die Verkehrssicherheitskampagne "Duisburg. Aber sicher!" befasste sich in einer zweiten Aktionsserie mit der Sicherheit von Senioren im Straßenverkehr.

Das Bündnis

Aktionstag in Duisburg-RheinhausenGroßbildansicht

Beteiligt sind die Netzwerkpartner Polizei Duisburg, Bürgerstiftung Duisburg, DVG und Stadt Duisburg unter Beteiligung des Ordnungsamtes und des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement. Das im Jahr 2011 gegründete Bündnis der Verkehrssicherheitspartner in Duisburg ist Mitglied im "Netzwerk Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen", einer Initiative des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.


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Hintergrund

Infostand und Geschwindigkeitsdisplay in HombergGroßbildansicht
Infostand und Geschwindigkeitsdisplay in Homberg

Nachdem im Sommer 2011 die verkehrsberuhigten Plätze im Fokus standen und hier zusammen mit Grundschulkindern Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt wurden, ging es jetzt um eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für Seniorinnen und Senioren. Insgesamt zeigen die Unfallstatistiken, dass ältere Menschen weniger in Unfälle verwickelt sind als jüngere. Besonders aber als Radfahrer und Fußgänger ist das Unfallrisiko dieser Altersgruppe deutlich höher als das der jüngeren. 50 % aller tödlich verunglückten Fahrradfahrer und Fußgänger sind älter als 65 Jahre. Damit ist für diese Verkehrsteilnehmer ein deutliches höheres Unfallrisiko zu verzeichnen.

Die Verkehrssicherheitspartner in Duisburg haben in Abstimmung mit Senioreneinrichtungen einen Aktionstag geplant, der besonderes auf diese Situation aufmerksam macht.


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Die Aktionen

Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer bei der Aktion in RheinhausenGroßbildansicht
Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer bei der Aktion in Rheinhausen

Nach Aktionen in Rheinhausen, Hamborn und Duisburg-Mitte fand zuletzt eine Verkehrssicherheitsaktion in Duisburg-Homberg statt. Ort des Geschehens war dieses Mal die Moerser Straße/Ecke Ehrenstraße vor der Senioreneinrichtung Arkadenhof. Viele Bewohner nutzten die Gelegenheit, um mit Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann, dem Landtagsabgeordneten Rainer Bischoff und den Verwaltungsmitarbeitern Werner Kumetat von der Straßenverkehrsbehörde und Paul Gunhold vom Bezirksamt die Verkehrssituation vor der Einrichtung zu diskutieren.

Zunächst wurden die Autofahrer mit Geschwindigkeitsüberprüfungen auf ihr Verhalten beim Passieren der Senioreneinrichtung aufmerksam gemacht. Für deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen, die das Unfallrisiko hier erheblich erhöhen, gab es heute ausnahmsweise kein Verwarngeld, sondern die "rote Karte". Sie zeigt das Fehlverhalten auf und versucht durch Aufklärung mehr Verständnis und Rücksichtnahme für die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu erreichen. Die Bezirkspolitiker und Verwaltungsmitarbeiter diskutierten intensiv mit den zahlreich anwesenden Se-nioren.

Am Nachmittag gab es im Seniorentreff Ehrenstraße 18 Informationen zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr für die Seniorinnen und Senioren. Polizei, Straßenverkehrsbehörde und Bürgerstiftung Duisburg informierten etwa 50 Seniorinnen und Senioren und gaben Tipps für sichere und unbeschwerte Mobilität in der Stadt. Hier ging es speziell um die Belange der zu Fuß gehenden und radfahrenden Senioren. Das "Gesehen werden" im Straßenverkehr spielt eine wesentliche Rolle: Helle Kleidung, die Wahl des richtigen Weges, Fußgängerüberwege an Ampeln und Zebrastreifen, wo ein Autofahrer mit dem Fußgänger rechnen kann, sowie die notwendige Vorsicht beim Überqueren sind wichtige Sicherheitsmaßnahmen. "100 Sekunden für Ihre Sicherheit", das ist etwa die Zeit, die der kleine Umweg zur sicheren Fußgängerampel kostet, löste schon deutliche Nachdenklichkeit bei den Senioren aus. Und für die radfahrenden Senioren gab es Tipps für das verkehrssichere Fahrrad.


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