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Bürgerforum Homberg/Ruhrort/Baerl

Auftaktveranstaltung Homberg/Ruhrort/Baerl

Auftaktveranstaltung in der Erich-Kästner-GesamtschuleGroßbildansicht
Auftaktveranstaltung in der Erich-Kästner-Gesamtschule

Überrascht zeigte sich Projektleiter Arne Lorz über die große Resonanz in der Aula der Erich-Kästner-Gesamtschule. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger informierten sich aus erster Hand.

Der erste Bürger der Stadt, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, war auch bei der zweiten von insgesamt sieben Auftaktveranstaltungen zusammen mit Stadtplanungsdezernet Jürgen Dressler, Planungsamtsleiter Martin Linne und Duisburg2027-Projektleiter Arne Lorz gekommen, um die Form der Bürgerbeteiligung vorzustellen.

Nach einer ersten Diskussions- und Fragerunde zum Abschluss des Einführungsabends schlugen die Bürgerinnen und Bürger erste Themenfelder vor.


Konstituierenden Sitzung

Am 05.11.2008 war das Kultur- und Freizeitzentrum Augustastr. 48 Tagungsort für die konstituierende Sitzung des Bürgerforums Homberg/Ruhrort/Baerl.

Rund 30 Teilnehmer wählten  Forumssprecher und Vertreter und legten insgesamt drei ortsteilbezogene Arbeitsgruppen fest:

1 Baerl
2 Homberg
3 Ruhrort

Ergebnisse des Bürgerforums Homberg/Ruhrort/Baerl

Teilnehmer des Bürgerforums Homberg-Ruhrort-BaerlGroßbildansicht
Übergabe der Ergebnisse an den Oberstadtdirektor und den Stadtbaurat

Das Besondere am Bürgerforum Homberg/Ruhrort/Baerl war die Aufteilung des Forums in drei Arbeitsgruppen, die sich themenübergreifend mit dem jeweiligen Stadtteil beschäftigten.

Die Arbeitsgruppe in Baerl fordert im Bereich Leben und Freizeit die Sicherstellung und Erweiterung der Nahversorgung, den Erhalt und die Förderung exquisiten Wohnens und den Erhalt des dörflichen Ortsbildes. Im Themenbereich Umwelt wird darauf hingewiesen, keine Industrie zuzulassen. Außerdem sollen Grünflächen erhalten und erweitert sowie ein Park angelegt werden.  Eine wichtige Bedeutung hat auch die Ausweitung der ÖPNV-Verbindungen und der Aufbau eines Radwegenetzes. Im Bereich der Kultur appellieren die Bürger daran, den Bücherbus zu erhalten und das Atelierhaus sowie dessen Umfeld attraktiver zu gestalten.

Die Arbeitsgruppe Homberg empfiehlt die Umgestaltung des Hochhausquartiers Hochheide und anschließend eine Nutzung der Fläche als Sport- und Freizeitanlage. Zudem soll der Hochheider Markt neu gestaltet und gestärkt werden. In Haesen sollte die Industrieanlage zurückgebaut, die Sportanlage modernisiert und die Nahversorgung gestärkt werden. In Homberg wird eine Revitalisierung des Zentrums durch den Bau eines Stadtteilzentrums angestrebt sowie die Nutzung des Rheinpreussenhafens als Wassersportfläche. Zudem wird angeregt, das ehemalige Werksgelände Schmitz&Söhne für hochwertige Wohnbebauung zu nutzen.

Die Arbeitsgruppe in Ruhrort fordert eine Umlenkung des Durchgangsverkehrs um Ruhrort herum und eine Verbesserung der Anbindung an die Innenstadt. Zudem machen die Bürger Vorschläge zur Umgestaltung und Umnutzung öffentlicher Plätze. Im Bereich Umwelt sprechen sie sich für den Erhalt, die Verbesserung und eine Erweiterung von Grünflächen aus sowie für die Schaffung von Ruhezonen.