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Bürgerforum Rheinhausen

Auftaktveranstaltung Rheinhausen

Auftaktveranstaltung in der RheinhausenhalleGroßbildansicht
Auftaktveranstaltung in der Rheinhausenhalle

Das eingespielte Team der Stadtverwaltung - Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Stadtplanungsdezernent Jürgen Dressler, Amtsleiter Martin Linne und Projektleiter Arne Lorz - wurden am 15.10.2008 vom stellvertetenden Bezirksamtsleiter Reiner Sanner in der Rheinhausenhalle begrüßt. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger waren gespannt.

Fachliche Hilfen bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben, die innerhalb eines Zeitrahmens von ca. einem Jahr zu bewältigen sind, bietet Stadtplanungsdezernent Jürgen Dressler an. "Aber wenn ich etwas verbessern will, dann muss ich auch erst einmal meine Hausaufgaben machen. Gehen Sie doch ganz bewusst in ihrem Stadtteil spazieren. Sie werden überrascht sein, was sie dann - positiv wie negativ - in ihrem Umfeld sehen", ist sein Rat für eine Bestandsaufnahme.


Konstituierende Sitzung

Im Bezirksrathaus Rheinhausen am Körnerplatz trafen sich am 04.11.2008 insgesamt 46 Bürgerinnen und Bürger zur konstituierenden Sitzung des Bürgerforums für den Bezirk Rheinhausen.

Sie wählten Forumsprecher und Vertreter und gründeten folgende Arbeitsgruppen:

1 Wohnen und Leben
2  Soziale Infrastruktur, Nahversorgung, Bildung, Freizeit, Kultur und Sport
3 Arbeit und Gewerbe
4 Freiraum und Umwelt

Ergebnisse des Bürgerforums Rheinhausen

Teilnehmer des Bürgerforums RheinhausenGroßbildansicht
Übergabe der Ergebnisse an den Oberbürgermeister und den Stadtbaurat

Im Rahmen des Bürgerforums Rheinhausen wurden in den Arbeitsgruppen verschiedene Schwerpunkte herausgearbeitet.

Die Arbeitsgruppe Verkehr und Erreichbarkeit fordert ein attraktives integriertes Verkehrskonzept zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs sowie die Umleitung der Verkehre (insb. des LKW-Verkehrs) aus dem innerstädtischen Raum.

Die Beteiligten der Arbeitsgruppe Wohnen und Arbeiten sprechen sich u.a. für die Schaffung von Begegnungsräumen, die Sicherstellung der Grundversorgung im Quartier und die Verhinderung der Nachverdichtung durch Neubau aus.

Die Arbeitsgruppe Arbeit und Gewerbe erachtet die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie die erneute Ausweisung der bisherigen Gewerbe-, Misch- und Sondergebiete im neuen Flächennutzungsplan als notwendig.

Die Arbeitsgruppe Freizeit, Gesundheit, Kultur und Sport definiert drei räumliche Schwerpunkte für die Entwicklung von Freizeit- und Sporteinrichtungen, fordert den Erhalt bestehender Kulturangebote und den Erhalt des Ärzteangebotes.

Im Bereich Natur, Freiraum, Klima und Umwelt erachten die beteiligten Bürger die Nutzung erneuerbarer Energien, die Berücksichtigung der Grünplanung im Biotopverbund und die Begrenzung des Flächenverbrauchs als bedeutsam.

Die Arbeitsgruppe Erziehung und Bildung fordert u.a. eine Bildungsversorgung vor Ort sowie das Angebot ganztägiger Betreuung.

Im Bereich Integration wird die Schaffung interkultureller Begegnungsstätten begrüßt.