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Strategisches Ziel Beteiligung

Ziel 2.8.4 Beteiligung der Stadtgesellschaft


Die Stadtgesellschaft soll an der Gestaltung eines zukunftsfähigen Duisburgs frühzeitig beteiligt und aktiv eingebunden werden. Die Aktivierung und Beteiligung der in Duisburg lebenden Menschen, lokaler Akteure und Interessengruppen soll die zukünftige wirtschaftliche, soziale, kulturelle und ökologische Entwicklung nachhaltig sichern und verbessern.

Gleichstellung X und XI, Interkulturelle Urbanität I

Die Entwicklung der Stadt als gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum liegt in der Verantwortung der Gesamtheit der Stadtgesellschaft. Ohne die aktive Einbindung und Mitnahme der Stadtgesellschaft ist die Realisierung vieler Projekte und Maßnahmen in Zukunft nur noch eingeschränkt möglich. Für eine zukunftsfähige Stadt ist daher die Ausrichtung auf eine von Politik, Bürgern sowie weiteren lokalen Akteuren und Interessengruppen getragene nachhaltige Stadtentwicklungsstrategie entscheidend.
Eine breite aktive Beteiligung und offene, transparente und kooperative Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren der Stadtgesellschaft, also der in Duisburg lebenden Menschen, Politik, lokalen Akteuren und Interessengruppen, wurde bei der Erstellung der "Strategie für Wohnen und Arbeiten" mit Gründung der Bürgerforen, der Jugendbeteiligung, der Berücksichtigung von Frauenbelangen in der Stadtentwicklung, der Einbindung der Wohnungswirtschaft, der Beteiligung von Kulturschaffenden, dem Beteiligungsprozess "Integration und Stadtentwicklung" sowie der frühzeitigen Einbindung der politischen Entscheidungsträger bereits begonnen und ist für eine erfolgreiche Stadtentwicklung weiterzuentwickeln.
Dabei geht es nicht darum, die Ideen und Vorschläge der in Duisburg lebenden Menschen, lokalen Akteure und Interessengruppen an die Stelle der Entscheidungen des Rates der Stadt zu setzen, sondern durch eine aktive Einbeziehung von Beteiligungsergebnissen für Politik und Verwaltung wichtiges "Vor-Ort-Wissen" zu erschließen und Planungen, Projekte und schließlich die politischen Entscheidungen vorab auf eine breite Basis zu stellen.

Handlungsansätze

  • Konzeption für die Beteiligung der Stadtgesellschaft (Ausbau von Beteiligungs- und Mitwirkungsverfahren)
  • Ausbau zielgruppengerichteter Beteiligungsverfahren (junge Menschen, ältere Menschen, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte etc.)
  • Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement (Stärkung des Ehrenamts, Unterstützung thematischer bürgerschaftlicher Aktionen)
  • Einführung eines Bürgerhaushalts
  • Ausweitung und Intensivierung des Informations- und Beratungsangebots für die Stadtgesellschaft (Serviceleistungen, Internetauftritt, soziale Netzwerke)

DuisbürgerIdeen

  • Einbeziehung der Bürger in kommunale Fragen und Entscheidungen (Weiterentwicklung der Beteiligungskultur; Erfahrungsaustausch; bürgerschaftliches Engagement; weitere Beteiligung der Bürgerforen sicherstellen und Bürgerhaushalt einführen) (3)