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Strategische Ziele Regional - International

Ziel 2.5.1 Entwicklung regional und überregional bedeutsamer Wohn- und Wirtschaftsstandorte


B
edeutende Projekte und vorhandene Standortqualitäten sollen genutzt werden, um Standorte mit besonderen Potenzialen zu markenbildenden, regional und überregional bedeutsamen Wohn- und Wirtschaftsstandorten zu entwickeln.
Design für Alle, Interkulturelle Urbanität II

Die Nähe zur Wachstumsregion Düsseldorf mit seinem internationalen Flughafen, die gute regionale Erreichbarkeit innerhalb der Metropolregion Rhein-Ruhr, die Verbindungen in die Niederlande und nach Belgien auch über die Wasserstraßen sowie das Vorhandensein von Standorten mit hoher Lagequalität und eine urbane Angebotsvielfalt sind ausbaufähige Potenziale der Stadt. Standorte mit besonderen Qualitäten sollen perspektivisch zu markenbildenden Wohn- und Wirtschaftsstandorten entwickelt werden.
Durch gezieltes Marketing sollen Duisburgs Standortqualitäten regional und überregional bekannt gemacht werden, um die Entwicklung einzelner Standorte mit positiven Wirkungen für die Gesamtstadt zu fördern. Dazu sollen bedeutende Projekte realisiert werden, vergleichbar mit dem Sportpark Duisburg, dem Innenhafen, dem Rheinpark oder der Wohnentwicklung Wedau/Bissingheim.

Handlungsansätze

  • Beteiligung an regionalen Netzwerken
  • Entwicklung von herausragenden Einzelprojekten
  • Wettbewerbsverfahren zur Qualitätssicherung
  • Vermarktung des Standorts Duisburg
  • Umsetzung von Masterplänen, insbesondere Innenstadt und Ruhrort

DuisbürgerIdeen

  • Verbesserung der wirtschaftlichen Vielfalt und Entwicklung (Weiterentwicklung des Logistikzentrums Duisburg; Förderung der Kreativwirtschaft; Stärkung des Wissenschaftsstandorts Duisburg) (22)

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Ziel 2.5.2 Weiterentwicklung des internationalen Profils als Wirtschaftsstandort


Duisburg soll über die international bekannten Stärken des Hafens und der Stahlindustrie hinaus sein Profil verstärkt als technologie- und wissensbasierter Wirtschaftsstandort entwickeln.

Interkulturelle Urbanität II

Die Weiterentwicklung des internationalen Profils und der Ausbau von Partnerschaften sollen die Attraktivität des Standorts Duisburg insbesondere für technologie- und wissensbasierte Unternehmen erhöhen und die Position im internationalen Wettbewerb im Zuge der Globalisierung verbessern.
Mit dem größten Binnenhafen und als größter Stahlstandort Europas verfügt Duisburg bereits über international bedeutende Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsvorteile. Daran anknüpfend und zusammen mit weiteren Standortqualitäten wie zum Beispiel der hervorragenden Erreichbarkeit und der Nähe zum Flughafen Düsseldorf, international beachteten Städtebauprojekten wie dem Innenhafen und dem Landschaftspark Nord, den Entwicklungspotenzialen am Wasser und der Universität Duisburg-Essen, soll das internationale Profil weiterentwickelt werden.
Bereits vorhandene sowie neue unternehmerische und wissenschaftliche Netzwerke auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene sollen gefördert werden, um den Fokus global agierender Unternehmen auf den Standort Duisburg zu lenken. Die Partnerschaften zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und lokalen Akteuren bilden dabei eine Basis für positive Effekte in den Bereichen des Wissens- und Ausbildungstransfers.

Handlungsansätze

  • Wirtschaftliche Potenzialanalyse für Städtetourismus
  • Standortmarketing
  • Aufbau und Ausbau von bestehenden städtischen Netzwerken
  • Regionale Arbeitsteilung in der Logistik
  • Profilbildung zum Wissens- und Wirtschaftsstandort, aufbauend auf dem bestehenden "Raum-Cluster"

DuisbürgerIdeen

  • Verbesserung der wirtschaftlichen Vielfalt und Entwicklung (Sicherung des Stahlstandorts; Stärkung des Wissenschaftsstandorts Duisburg) (22)

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Ziel 2.5.3 Stärkung des Einzelhandelsstandorts


Der Einzelhandelsstandort Duisburg soll in seiner regionalen und überregionalen Bedeutung durch eine städtebauliche Aufwertung und funktionale Ergänzung der zwei Hauptzentren zu attraktiven Stadträumen mit urbaner Angebotsvielfalt gestärkt werden.

Die Etablierung Duisburgs im regionalen und überregionalen Wettbewerb erfordert den Erhalt und die Stärkung der oberzentralen Versorgungsfunktion. Durch eine Neuorientierung der Zentrenstruktur und die Ausrichtung auf zwei Hauptzentren kann die regionale und überregionale Bedeutung gesteigert und Duisburg als Oberzentrum mit entsprechendem Einzelhandelsangebot etabliert werden. Eine Stärkung der qualitativen Angebotsvielfalt wird ebenso angestrebt wie die Erweiterung unterrepräsentierter Angebote. Langfristig soll eine Erhöhung der Zentralität auf mindestens 120 % erreicht werden.
Die Duisburger Innenstadt bietet zum Beispiel mit der Königstraße und dem Innenhafen bereits vielfältige städtebauliche Qualitäten und Potenziale, um sie für den Stadt-, Freizeit- und Einkaufstourismus funktional und städtebaulich im Sinne des Masterplans Innenstadt weiterzuentwickeln.
Die in unmittelbarer Nähe zueinander liegenden Siedlungskerne Alt-Hamborn und Marxloh erfüllen zusammen bereits heute für den bevölkerungsstarken Duisburger Norden zentrale, mit ihren besonderen Einzelhandelsstrukturen und Angebotsschwerpunkten auch überregionale Funktionen. Eine städtebauliche und funktionale Aufwertung der beiden Ortskerne und des sie verbindenden Entwicklungsbereichs soll das zweite Hauptzentrum unterstützen.

Handlungsansätze

  • Umsetzung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts
  • Umsetzung des Masterplans Innenstadt
  • Stärkung und Weiterentwicklung der Innenstadt
  • Stärkung und Weiterentwicklung des Zentrums Hamborn/Marxloh

DuisbürgerIdeen

  • Erhalt und Revitalisierung attraktiver Zentren (Erhalt und Belebung der Ortskerne; Stärkung Einzelhandel/Gastronomie) (15)

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Ziel 2.5.4 Eigenständiges Profil in der Kulturregion Rhein-Ruhr


Ein eigenständiges kulturelles Profil Duisburgs innerhalb der Kulturregion Rhein-Ruhr soll durch regionale Abstimmung und Vernetzung entwickelt und gestärkt werden.

Interkulturelle Urbanität V

Eine regional abgestimmte, inhaltliche Schwerpunktsetzung unter Berücksichtigung der kulturellen Markenzeichen und Aushängeschilder Duisburgs, wie zum Beispiel die Duisburger Philharmoniker, die Deutsche Oper am Rhein, die Duisburger Museen für Moderne Kunst und Internationale Skulptur, die Duisburger Tanztage und den Landschaftspark Nord, trägt zusammen mit der besonderen Lage Duisburgs an der Schnittstelle zwischen Ruhrgebiet, Rheinschiene und Niederrhein dazu bei, die regional bedeutsamen Kulturangebote weiter aufrechtzuerhalten und zu stärken. Entsprechend der zunehmend regionalen Wahrnehmung und Nutzung von Kulturangeboten soll die weitere Vernetzung, Weiterentwicklung und Vermarktung mit den etablierten Kulturstandorten der Region angestrebt werden.

Handlungsansätze

  • Erhalt und qualitative Stärkung kommunaler Kulturangebote
  • Regionale Abstimmung der kulturellen Schwerpunkte und Markenzeichen
  • Bündelung von Kultur- und Wirtschaftsförderung sowie Stadtentwicklungsplanung

DuisbürgerIdeen

  • Schaffung eines umfassenden Bildungs- und Kulturangebots (Vernetzung aller Initiativen und Projekte) (25)

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Ziel 2.5.5 Regionaler und überregionaler Sport- und Freizeitstandort


Die Stärken Duisburgs als regionaler und überregionaler Sport- und Freizeitstandort sollen weiterentwickelt werden.

Design für Alle, Gleichstellung VI, Interkulturelle Urbanität III

Für die Wahrnehmung Duisburgs als regionaler und überregionaler Sport- und Freizeitstandort sollen die bedeutenden Sport- und Freizeitschwerpunkte genutzt und weiterentwickelt werden. Dazu zählen Standorte wie der Sportpark Duisburg, der Landschaftspark Nord, die Sechs-Seen-Platte, national und international bekannte Sportveranstaltungen und Wettkämpfe sowie Sportarten wie der Frauenfußball, die über die Grenzen Duisburgs hinaus bekannt sind.
Daneben sollen der Städte- und Freizeittourismus und die Ansiedlung von Sport- und gesundheitsbezogenen Wirtschaftszweigen gefördert werden, um diese Potenziale im Zusammenhang mit den Stärken im Sport- und Freizeitbereich zu nutzen.
Sport- und Freizeitangebote sollen in Verbindung mit Grün- und Freiraumprojekten entwickelt werden, um der steigenden Bedeutung von Freizeitsport außerhalb von Sportstätten und dem Aspekt der Gesundheitsförderung gerecht zu werden. Bedeutende regionale Grünzüge für die Naherholung wie die Rheinauen, das Ruhrtal und das Emschertal sollen mit angrenzenden Freiräumen zu einem Netzwerk innerhalb der Region verknüpft werden. In das Netzwerk sollen bewegungsfördernde Angebote wie Fuß-, Wander- und Radwegeverbindungen sowie Fitnesspfade integriert werden. Dabei sollen einerseits Bereiche für den Biotop- und Artenschutz durch Besucherlenkung geschützt und andererseits die Möglichkeit geboten werden, Natur zu erleben.

Handlungsansätze

  • Umsetzung des Rahmenplans Sportpark Duisburg
  • Profilierung Duisburgs als Sportstadt
  • Stärkung und Ausbau kommunaler Sport- und Freizeitangebote (Bewegungsräume)
  • Ausbau und Stärkung touristisch relevanter Stadträume (z. B. Landschaftspark Nord, Zoo Duisburg)

DuisbürgerIdeen

  • Weiterentwicklung Duisburgs als Sport-, Freizeit- und Gesundheitsstadt (Sicherung, Ausbau und Attraktivierung von Sport- und Freizeitmöglichkeiten/-angeboten für alle Bevölkerungsgruppen; Verknüpfung und Verbindung von Sportstätten) (10)