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Strategische Ziele Bildung

Ziel 2.2.1 Ausbau von Bildungsangeboten für ein lebenslanges Lernen


Bildungsangebote sollen als Grundlage beruflicher Erfolgschancen und gesellschaftlicher Teilhabemöglichkeiten aller Bevölkerungsgruppen für ein lebenslanges Lernen in ihrer Qualität und ihren Schwerpunkten ausgebaut werden.

Design für Alle, Gleichstellung VIII, Interkulturelle Urbanität IV

Das Heben des breiten Bildungsniveaus und der Grundsatz des lebenslangen Lernens sollen als Schlüssel zu einer erfolgreichen und selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beitragen. Unabhängig von ihrer sozialen Herkunft oder ihrer körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen soll Kindern und Jugendlichen eine optimale, begabungsgerechte Ausbildung ermöglicht werden.
Duisburg soll ein Modell der ganzheitlichen Bildung und Fürsorge für Kinder und Jugendliche verfolgen, das die Förderung ihrer eigenständigen Persönlichkeit und die Beratung der Familie als Gesamtes ebenso wie die Stärkung der frühkindlichen Bildung umfasst. Im Sinne des lebenslangen Lernens sollen Bildungswege bei der frühkindlichen Bildung ansetzend über die reibungslose Gestaltung von Übergängen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf ("Kultur des Übergangs") bis zu den Lernbedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft und unter Berücksichtigung interkultureller Bildungsbelange optimiert werden.
Über die Bildungswege hinaus sollen die Bildungsangebote sich stärker an die Bedürfnisse der Bevölkerung vor Ort anpassen und örtlich variieren können. Bildungseinrichtungen sollen thematische Schwerpunkte bilden, um eigenständige Profile in einer vielfältigen Bildungslandschaft zu besetzen und sich an die örtlichen Bedarfe anzupassen.

Handlungsansätze

  • Weiterführung des Regionalen Bildungsrats
  • Aufbau des Bildungs-Monitorings
  • Stärkung der frühkindlichen Bildung (Ausbau der Sprachförderung, Etablierung einer "Kultur des Übergangs")
  • Weiterentwicklung der Kindertages- und Ganztagesbetreuung
  • Ausbau der Kommunalen Bildungsförderung (Ausbildung eigenständiger Standortprofile für Bildungseinrichtungen)
  • Weiterentwicklung familienunterstützender Angebote

DuisbürgerIdeen

  • Stadt für Familien und junge Menschen attraktiv gestalten (Ausbau der Ganztagsbetreuung; Zusammenarbeit zwischen Schule, Vereinen und Jugendhilfe ausbauen) (1)
  • Förderung der Integration (interkulturelle Öffnung in beide Richtungen, insbesondere durch politische Teilhabe [Partizipation] als Voraussetzung für die innere Einheit und den Zusammenhalt unserer Stadt) (5)
  • Schaffung eines umfassenden Bildungs- und Kulturangebots (allen Bürgern muss das Angebot an Erziehungs- und Bildungsangeboten zugänglich sein; mehr Investitionen in Bildung als bisher; Vernetzung aller Initiativen und Projekte) (25)

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Ziel 2.2.2 Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Stadt, Bildungs-, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen


Duisburg soll als Standort für Bildung und Wissen durch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den Bildungs-, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen sowie der Wirtschaft weiter profiliert und ausgebaut werden.

Gleichstellung VIII, Interkulturelle Urbanität II, Europäische Integration III

Die Stadt Duisburg ist mit der Hochschule, den Berufskollegs, einer Vielzahl an Schulen sowie Weiterbildungsangeboten ein bedeutender Bildungsstandort für den Niederrhein und das Ruhrgebiet. Gleichzeitig sind die Hochschule und die verschiedenen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen wichtige Faktoren für den Standort der Wissenswirtschaft. Beide Handlungsbereiche sind für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Duisburg im Hinblick auf die Ansiedlung von zukunftsorientierten Unternehmen und die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften von entscheidender Bedeutung.
Unternehmen benötigen Bildungsangebote nicht nur für die eigene Entwicklung, sondern als Standortfaktor für die Anwerbung von Arbeitskräften. Die Weiterentwicklung der Qualitäten Duisburgs als Ausbildungs-, Arbeits- und Wohnstandort soll auch dazu beitragen, junge Menschen, die zur Ausbildung nach Duisburg kommen, langfristig an die Stadt zu binden.
Eine verstärkte Abstimmung, Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Bildungs-, Forschungs-, Wirtschafts- und städtischen Bereichen trägt zu einer Verbesserung der lokalen Wirtschaftskraft und des Fachkräfteangebots bei. Dazu gehört die Vernetzung unterschiedlicher Akteure des Bildungsbereichs untereinander sowie zwischen Trägern der Bildungs-, Aus- und Weiterbildungsarbeit mit ansässigen Unternehmen.
Bildungs-, forschungs- und entwicklungsorientierten Einrichtungen und Unternehmen, insbesondere in den im Rahmen von "impuls.duisburg" identifizierten Kompetenzfeldern, sollen Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden.

Handlungsansätze

  • Ausarbeitung einer Strategie zur Förderung des Wissenschaftsstandorts (Profil der UDE; Verstärkung von Kooperationen und Netzwerken zwischen Industrie und Forschung)
  • Weiterentwicklung des Universitätsstandorts (Ansiedlung von universitätsnahen Forschungseinrichtungen und Spin-off-Unternehmen; Entwicklung von Flächen für wissensbasierte Unternehmen, Bereitstellung von Erweiterungsflächen für die UDE)

DuisbürgerIdeen

  • Verbesserung der wirtschaftlichen Vielfalt und Entwicklung (Stärkung des Wissenschaftsstandorts Duisburg) (22)
  • Schaffung eines umfassenden Bildungs- und Kulturangebots (Vernetzung aller Initiativen und Projekte) (25)