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Strategische Ziele Gesellschaft

Ziel 2.1.3 Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien


Für eine gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit sollen Kinder, Jugendliche und ihre Familien entsprechend ihren jeweiligen Bedürfnissen und Lebenssituationen ganzheitlich, begabungsorientiert unterstützt werden.

Design für Alle, Gleichstellung VIII, Interkulturelle Urbanität I, II und IV

Kinder, Jugendliche und deren Eltern sollen in Duisburg besonders gute Lebensbedingungen vorfinden. Dazu ist eine aktive Kinder-, Jugend- und Familienpolitik erforderlich.
Um Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern, soll die frühe Bildung weiter intensiviert und qualifiziert sowie der Übergang zwischen Kindertageseinrichtungen und Schulen verbessert werden. Träger der Kinder- und Jugendarbeit sowie Schulen sollen ihre Angebote verstärkt aufeinander abstimmen und miteinander vernetzen, sodass Bildungs- und Betreuungsangebote um sozialpädagogische Kompetenzen erweitert und die unterschiedlichen Bedingungen des Aufwachsens bewältigt werden können. Insbesondere in sozial benachteiligten Lebenssituationen sollen Kinder und Jugendliche gefördert werden, um ihre späteren Zugangschancen zum Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen an den für sie bedeutsamen Entscheidungsprozessen sollen ausgebaut werden. Für eine Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte soll die Kinder- und Jugendarbeit interkulturell ausgerichtet werden. Kinder und Jugendliche sollen präventiv durch das Zusammenwirken aller Beteiligten und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit geschützt werden.
Um für Familien und insbesondere Alleinerziehende gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit zu schaffen, sollen Betreuungsangebote entsprechend angepasst und flexibel gestaltet werden. Die lokalen Bildungs-, Erziehungs- und Beratungsangebote sollen zusammengeführt und mit dem umgebenden Quartier vernetzt werden, um die Familien als Ganzes bedarfsgerecht und präventiv zu unterstützen. Der Kontakt zwischen Jung und Alt soll intensiviert werden, um den Zusammenhalt der Generationen zu fördern.

Handlungsansätze

  • Bedarfsgerechter Ausbau von zentralen Bildungs-, Betreuungs- und Beratungszentren
  • Förderung des generationenübergreifenden Zusammenhalts
  • Ausbau und Weiterentwicklung der Kindertages- und Ganztagesbetreuung
  • Ausbau Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche
  • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Planungsprozessen
  • Bessere Gestaltung des Übergangs von Kinderbetreuung über die Schule zum Beruf

DuisbürgerIdeen

  • Stadt für Familien und junge Menschen attraktiv gestalten (Erhalt und Erweiterung der Kinder- und Jugendangebote; Ausbau der Ganztagsbetreuung; Zusammenarbeit zwischen Schule, Vereinen und Jugendhilfe ausbauen) (1)
  • Kapazitätsanpassung der sozialen Infrastruktur an die demografischen Entwicklungen (Erhalt und Ausbau der sozialen und kulturellen Infrastruktur; Beratungs-/Betreuungsangebote für alle Bevölkerungs-/Altersgruppen) (4)
  • Förderung der Integration (interkulturelle Öffnung in beide Richtungen, insbesondere durch politische Teilhabe [Partizipation] als Voraussetzung für die innere Einheit und den Zusammenhalt unserer Stadt) (5)

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Ziel 2.1.4 Barrierefreiheit von Wohnungen, Wohnumfeld und Infrastruktur


Die barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Wohnungen, des Wohnumfelds und von Infrastrukturangeboten soll für ein selbstbestimmtes Leben in allen Lebensphasen erhalten und weiterentwickelt werden.

Design für Alle, Gleichstellung II und V, Interkulturelle Urbanität III und IV

Unter dem Label "Design für Alle" sollen gute über gesetzliche Mindestanforderungen hinausreichende Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben in allen Lebensphasen geschaffen werden.
Jeder soll unabhängig von seinen individuellen Fähigkeiten einen einfachen und möglichst selbstständigen Zugang zu verschiedenen Angeboten in der Stadt wie Kultur, Unterhaltung, Naherholung, Bildung, Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Bürgerservice und Arbeitsstätte haben. Die gebaute Umwelt, Produkte und Dienstleistungen sollen sicher, gesund, funktional, leicht verständlich sowie nachhaltig ästhetisch gestaltet werden. Eine entsprechende Umgestaltung des Wohnbereichs und des Wohnumfelds sowie eine quartiersnahe Versorgungsstruktur sollen einen Beitrag dazu leisten, möglichst allen Menschen ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.

Handlungsansätze

  • Gründung eines Aktionsbündnis zum "Design für Alle" mit Wohnungsakteuren
  • Entwicklung von Bau- und Gestaltungsgrundsätzen "Design für Alle" für Neubau und Bestand

DuisbürgerIdeen

  • Verbesserung der Wohnqualität für alle Bevölkerungsgruppen (Schaffung neuer, nachfrageorientierter Wohnformen für verschiedene Bevölkerungsgruppen; barrierefreies Wohnen) (2)
  • Wohnen und Leben im Stadtbezirk zukunftsorientiert gestalten (Aufwertung und Stärkung der Nahversorgung, z. B. durch neue Konzepte) (7)
  • Verbesserung der Erreichbarkeit (z. B. von Naherholungsgebieten, der Innenstadt, Sportangeboten) (19)

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Ziel 2.1.5 Verbesserung der Lebenssituation unterstützungsbedürftiger Menschen


Die Lebenssituation der unterstützungsbedürftigen Menschen soll verbessert und ihre Selbstverantwortung gestärkt werden. Insgesamt sollen mehr Menschen ohne Transferleistungen auskommen.

Gleichstellung VIII, Interkulturelle Urbanität II und IV

Durch die Wiedererlangung der potenziellen Beschäftigungsfähigkeit oder die Wiedereingliederung in die Berufswelt soll einerseits für die Betroffenen und ihre Familien die Teilhabe an der Gesellschaft verbessert und andererseits der kommunale Finanzhaushalt durch eine Verringerung der Zahl der Leistungsempfänger nach SGB XII (Gewährung von Sozialhilfe) und SGB II (Kosten der Unterkunft) entlastet werden.
Um die Lebenssituation von älteren Menschen zu verbessern und einer zukünftigen Altersarmut vorzubeugen, soll über die Möglichkeiten privater Vorsorge intensiver aufgeklärt und für eine verbesserte Förderung dieser auf Bundesebene eingetreten werden.
Damit werden Voraussetzungen geschaffen, um insbesondere der Kinder- und Altersarmut weitestgehend vorzubeugen sowie soziale Schieflagen und deren räumlichen Konsequenzen zu vermeiden.

Handlungsansätze

  • Kleinräumiges Sozialraum-Monitoring
  • Gezielte Beratung und Förderung zur Vermeidung von existenziellen Notlagen
  • Verstärkung des Fallmanagements

DuisbürgerIdeen

  • Verbesserung der Lebensqualität/-bedingungen für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Stabilisierung des sozialen Milieus) (11)